Noch 253 Tage bis zum Schützenfest!

1634 - 1666

1634 - 1666

1635 wird Schützenfest mit neuer Schützenordnung gefeiert. Es werden Gewehre und Büchsen benutzt.

Schützenabzeichen von 1635

1636 wütet die Pest in Altena; von etwa 2.000 Einwohnern werden 687 Personen durch die Krankheit dahingerafft.

 

1637 wird das Kleinod der Schützen erstmals erwähnt.

Links: Das Kleinod der Altenaer Schützengesellschaft

 

1640 wird Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (der Große Kurfürst) (1640 – 1688) Nachfolger Georg Wilhelms.

Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, mit Zepter, Harnisch, Kurhut und -mantel Gemälde von Govaert Flinck, um 1652; gemeinfrei

 

Die erste vollständige Mitgliederliste der Schützengesellschaft stammt von 1641. Sie verzeichnet 164 Schützen, an deren Spitze ein “Förer“ (=Hauptmann) steht.

 

1643 erwirbt Georg Holtzbrinck ein burgartiges Gebäude in der Freiheit Altena, das später als "Burg Holtzbrinck" bekannt wird..

 

1647, ein Jahr vor Verkündung des Westfälischen Friedens, weilt dieser für ein paar Tage auf der Burg Altena und empfängt verschiedene Gesandte von den Friedensverhandlungen zu Münster und Osnabrück, unter anderem den kaiserlichen Generalfeldmarschall Peter Melander von Holzappel, den er von der Notwendigkeit des Friedens überzeugen kann.

 

1650 steht in dem Bericht eines Regierungsbeamten: „… dass das unmäßige Fressen und Saufen in der Freiheit Altena sehr missbraucht und gepflegt wird.“

 

1651, 1652 und 1654 werden Schützenfeste gefeiert. Der erster überlieferter Schützenkönig wurde 1652 Adolph Möllers.

 

1657 gab es eine Schützenzehrung, also ein Schützenfest ohne Königsschießen.

1657 verfügt Altena über einen Wundarzt.

 

1658: Der Große Kurfürst untersagt das heidnische Vogelschießen. Dass nach diesem Erlass zunächst keine Schützenfeste mehr in Altena stattfanden, ist jedoch der Wirtschaftskrise zuzuschreiben.

 

1660 brennt die Nette ab.

 

1661 Schützenzehrung

 

1662 gibt es im Amt Altena 79 Osemundhämmer mit 88 Feuern und es wird eine neue Drahtordnung erlassen.

 

Von 1663 bis 1666 kommt es zu einer Wirtschaftskrise im Drahtgewerbe

1666 brennt die Nette erneut ab.

 

Die endgültige Erbteilung erreicht Friedrich Wilhelm 1666.

 

__________________________________________________________________

Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Zurück