Noch 253 Tage bis zum Schützenfest!

1976

Königspaar    
     
König Königin  
Hans Jürgen Hesse Anne Zimmermann  
     
Hofstaat    
Detlef Dören Petra Vedder Kompanie Rahmede
Ernst Wilhelm Hennecke Dorothea Hennecke  
Jörg Lau Annelen Schwarz Kompanie Freiheit
Thomas Wasels Rita Neufurth Kompanie Mühlendorf
Gerd Kramer Gisela Kramer  
Jochen Harte Dagmar Bergfeld Kompanie Nette
Dieter Steinmann Bärbel Töpel  
Christian Topp Beate Lehmkuhl Kompanie Kelleramt
Peter Rohe Elke Saurenbach  
Dirk Gäthke Sabine Schlieck  
     
Preisschützen    
Krone: Kurt Erdmann Kompanie Nette
Zepter: Heinz Brieden Kompanie Rahmede
Apfel: Dr. Fritz Klüppelberg Kompanie Mühlendorf
Rechter Flügel: Dieter Schulte Kompanie Kelleramt
Linker Flügel: Dieter Holtmann Kompanie Freiheit

 

 

Vorstand Ehrenhauptmann Fritz Berg
  Hauptmann Otto Lüling
  Adjutant Hans Spelsberg
  Fähnrich Peter Klincke
  Rendant Hermann Gerdes
  Schriftführer Ernst-Günther Zimmermann
     
Ehrenscheffen Kompanie Freiheit
August Korte
 
 
Kompanie Nette
 
Albert Bergfeld
 

 

Kompanie Kelleramt

 
Wilhelm Simons
Gustav Trappe
Kosef Winkens
     
Platzmeister:
-
 
     
Fahnengruppe:  
Hans Hermann Erdmann
Horst Kensmann
Reinhold Scholl
     
     
Spieß der Gesellschaft -  
     
     
Scheffen und Zugführer:    
     
     
Kompanie Rahmede Kompanieführer Dirk Welsholz
 

 

Scheffen

 
Wilhelm Bartels
Hans-Jürgen Hesse
Rudolf Lienkämper
Gerd Albert Schiffer
Konrad Seibel
Hans Otto Winter
Hans Hermann Schilling
 

 

Zugführer

 
Günther Braun
Friedr.-Wilhelm Geßler
Waldemar Vedder
Wolfgang Müller
     
Kompanie Freiheit Kompanieführer Manfred Hücking
 

 

Scheffen

 
Karl Best
Paul Graß
Dr. Ernst Kamrath
Lebrecht Knipping
Karl Mintenbeck
Rolf Nielsen
Ernst Prange
Ewald Severing
Dirk Stromberg
Hans-Jürgen Ritz
 

 

Zugführer

 
Hans Peter Graß
Walter Gäckler
Klaus Knipping
Hans Schültke
Peter Menke
     
Kompanie Mühlendorf Kompanieführer Willy Hahn
 

 

Scheffen

 
Wilhelm Beil
Willi Bröer
Friedrich Wilhelm Finkernagel
Friedrich Wilhelm Hahn
Dr. Fritz Klüppelberg
Friedhelm Krohmann
Ernst von der Krone
Eckhard Kittendorf
 

 

Zugführer

 
Gerd vom Brocke
Heinz Dudyka
Hans Georg Goßmann
Ernst Kinzinger
Friedrich Wilhelm Schulze
     
Kompanie Nette Kompanieführer Karl Beyhl
 

 

Scheffen

 
Karl Jansen
Alfred Bruder
Alfred Hahn
Hans Rahmer
Rudolf Schärfer
Horst Günther Bergfeld
Hermann Hammecke
Ernst-Wilhelm Opderbeck
Ernst-Wilhelm Vedder
 

 

Zugführer

 
Ulrich Bierwirth
Gerd Eder
Peter Wilm Schmidt
Dirk Schürmann
     
Kompanie Kelleramt Kompanieführer Willi Borbet
 

 

Scheffe

 
Egon Braekler
Franz Erning
Eberhard Erpelding
Adolf Feuring
Christoph Hübenthal
Kurt Rahmer
Dr. Herbert Schulze
Dieter Steinigeweg
Richard Topp
Karl Schulze
Heinz Lahrmann
 

 

Zugführer

 
Gerd John
Paul Lehmkuhl
Rainer Merz
Rolf Schmidt
Einhard Jochheim

 

 

Das Weltgeschehen vor dem Schützenfest 1976

1974

Das Jahr 1974 war vor allem durch die Nachwirkungen der Ölkrise des Jahres 1973 beeinflusst. In diesem Jahr trat zudem der Präsident der Vereinigten Staaten, Richard Nixon, aufgrund der Watergate-Affäre zurück.

Im Nahen Osten bestimmten die Nachwirkungen des 1973 geführten Jom-Kippur-Kriegs die Politik. Im Norden Zyperns begann mit dem Einmarsch und der Besetzung durch türkische Truppen der Zypernkrieg, in Portugal kam es zur so genannten Nelkenrevolution. Auch in Deutschland gab es durch den Rücktritt Willy Brandts aufgrund der Spionageaffäre um seinen persönlichen Referenten Günter Guillaume einen Regierungswechsel.

Sportlich wurde das Jahr vor allem durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, bei der die deutsche Nationalelf den Meister-Titel gewann, sowie den Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Zaïre („Rumble in the Jungle“) dominiert.

1975

Das Jahr 1975 markiert auf der politischen Weltbühne das endgültige Ende des Vietnamkrieges, der mit dem Sieg des kommunistischen Norden über den US-Verbündeten Südvietnam endet. In Spanien geht mit dem Tod von Diktator Francisco Franco und der Wiedereinführung der Monarchie eine Ära zu Ende.

1976

Im Jahr 1976 endet die langjährige diktatorische Herrschaft von Mao Zedong mit seinem Tod im September. Während in Deutschland die Bundestagswahl zu Gunsten von Bundeskanzler Helmut Schmidt ausgeht, wird in den USA Jimmy Carter zum neuen Präsidenten gewählt. Im Sommer wird die Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft Europameister im Fußball.

 

Lokalgeschehen zwischen 1974 und 1976

In Altena wird 1974 der Selvebogen an der Bundesstraße nach Nachrodt abgebrochen. Der „Kuckuck“ an der Bergstraße, fällt einem Feuer zum Opfer und wird ebenfalls abgebrochen. Der VfB Altena gewinnt die Meisterschaft in der Landesliga.

1975 wird der Märkische Kreis gegründet. Verwaltungsgebäude des Kreises verbleiben in Altena. Etwa um diese Zeit erfolgt der Abbruch der Häuser am „Küstersort“. Die lang ersehnte, totale Absicherung der Wasserversorgung für die ganze Stadt wurde 1975 mit der Gründung des Wasserbeschaffungsverbandes Mark erreicht. Reiner Merz übernimmt die Konditorei an der Bahnhofstraße von seinem Vater Werner Merz.

 

In Altena weicht 1976 das Gerdes'sche Gebäude am Bungern dem Abrissbagger. Die Burg Holtzbrinck wird zur „Bürgerburg“ umgebaut und die Stadtgalerie im Haus Köster-Emden eröffnet. Dr. Karl-Heinz Störmer und Hermann Störmer übernehmen das Kaufhaus der Otto Böhrer KG mit Filialen in Altena und Werdohl. Ein Großfeuer zerstört die Halle der Firma Hübenthal an der Hagener Straße. Sie wird an gleicher Stelle wieder aufgebaut.

 

Musik 1976

1974: Seasons in the Sun von Terry Jacks / Waterloo von ABBA

1975: Tränen lügen nicht von Michael Holm / Griechischer Wein von Udo Jürgens

1976: Movie Star von Harpo / Mamma Mia von ABBA

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Zum Schützenfest 1976:

Ab 1976 finden sich keine Aufzeichnungen von Ehrenscheffe Wilhelm Simons wieder.

 

Dafür schreibt Lebrecht Knipping in dem Schützenbuch:

Die Generalversammlung nach dem Fest wurde am 05.11.1976 im Lennestein durchgeführt.

Es war das letzte Fest seit dem Jahre 1889 auf dem Langen Kamp (Anm.: Auf der linken Lenneseite). Die Schützenbrücke baute das Technische Hilfswerk unter der Leitung von E. Herbel. Zeltwirt war in diesem Jahr A. Pieper.

König Hesse stammt aus einer Königsfamilie. Schon sein Urgroßvater Peter Hesse war 1856 der beste Schütze, gefolgt im Jahre 1900 vom Großvater Diedrich Hesse. Seine Königin Anne Zimmermann, Tochter von Willi Hahn, durfte mit ihrem Zwillingsbruder Friedrich Hahn, der wiederum 1965 König war, schon einmal Tradition und Geschichte miterleben.

Seine Königskette über gab Hans Jürgen Hesse am 15.06.1979 an Peter Klincke.

Quelle: Lebrecht Knipping "Altena und seine Schützen" / Ergänzung von 1984

 

Daten / Fakten aus der Festordnung und dem Altenaer Kreisblatt:

  • Der Schützenvogel wird erstmals von Schreinermeister Erwin Harte gebaut

  • Der 1973 gegründete Zug V. (Einsal) der Kompanie Kelleramt hat einen Zugführer

  • Erstmals wird in der Zeitung erwähnt, dass der „Vergnügungspark“ von August Schneider beschickt wird

  • Die Züge der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft sollen sich historische Ortsnamen zulegen. Insbesondere die Kompanien Freiheit, Mühlendorf und Nette setzen den Beschluß ideenreich um

  • Das THW baute erneut die Schützenbrücke von der Freiheit zum Langen Kamp. Die 50 Meter lange Brücke steht nach 18 Arbeitsstunden. Sie trägt 40-50t. Unter der Leichtmetallbrücke wird die Holzkonstruktion von Albert Eckhardt verbaut. Um das Gelände auch noch nach dem Schützenfest zu nutzen, wird die Brücke erst im August wieder zurückgebaut

  • Das Festzelt 1976 ist bei 160 m Länge und 24 m Breite etwa 3.500qm groß. Festwirt ist W. Pieper aus Hamm

  • Rendant Hermann Gerdes gibt in der Zeitung Informationen zu den Kosten eines Schützenfestes: DM 90.000,- werden 1976 dafür ausgegeben. Alleine die erforderlichen Versicherungen kosten DM 3.000,-. Größter Kostenfaktor sind die 11 Blasorchester und Spielmannszüge mit rund DM 44.500,-.

  • Die Frettchen-Besatzung besucht das Schützenfest mit 33 Gästen, darunter 3 Frauen

  • Gäste werden auch aus den Partnerstädten Peronne und Blackburn erwartet

  • Die FWG überschreitet die Marke von 2.000 Mitgliedern

  • Beim Festumzug vor dem Kommers herrschen Temperaturen von 27 Grad

  • Am Freitagmorgen werden 500 Pott-Jost-Medaillen im Bungern verliehen

  • Das Schießen beginnt mit Verspätung: Unbekannte haben den Schießstand beschmiert, so dass erst übergestrichen werden muss

  • Beim großen Festumzug tragen die Schützen vom Lindenzug einheitlich grüne Krawatten

  • Erstmals findet das Senioren-Kaffeetrinken am Sonntag im Festzelt statt. Es wird sonntags kein Eintritt mehr erhoben.

  • Der Jahresbeitrag beträgt DM 15,- zuzüglich DM 2,- für das Festabzeichen

  • Der Zeltwirt setzt ca. 250 Hektoliter Bier um

 

Hier finden Sie die Fotos von 1976

 

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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

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