Noch 253 Tage bis zum Schützenfest!

1997

Königspaar    
     
König Königin  
Fritz Uwe Finkernagel Christel Gambalat  
     
Hofstaat    
Jens Limberg Birgit Reichel Kompanie Rahmede
Lutz Schilling Viola Weber  
Thomas Becker Dörthe Sprenger Kompanie Freiheit
Torben Dörner Nadine Grabowski Kompanie Mühlendorf
Stefan Wahl Nicole Weigt  
Stefan Nietsch Meike Dittkrist  
Guido Schipper Katrin Steinmann Kompanie Nette
Holger von Loh Stephanie Hahn  
Detlef Fritsch Anja Fritsch Kompanie Kelleramt
Diedrich Reuter Claudia Reuter  
     
Preisschützen    
Krone: Bernd Wunderlich Kompanie Nette
Zepter:
Friedhelm Krohmann
Kompanie Mühlendorf
Apfel: Hans Hermann Erdmann Kompanie Rahmede
Rechter Flügel Dirk Langenbruch Kompanie Freiheit

 

 

  Hauptmann Hans-Jürgen Hesse
  Adjutant Manfred Hücking
  Fähnrich Peter-Wilm Schmidt
  Rendant Hermann Gerdes
  Schriftführer Stephan C. Hübenthal
     
Ehrenscheffen
Kompanie Rahmede
Ernst Günther Zimmermann
 
 
Kompanie Freiheit
 
Lebrecht Knipping
 
 
Kompanie Mühlendorf
 
Friedrich-Wilhelm Finkernagel
 
 
Kompanie Nette
 
Karl Beyhl
 
 
Kompanie Kelleramt
 
Heinz Lahrmann
     
Platzmeister: Scheffe
Horst Schnabel & Volker Richter
     
Fahnengruppe:  
Hendrik Bierwirth
Bernd Vogel
Andreas Opitz
     
     
Spieß der Gesellschaft Scheffe Wolfgang Müller
     
     
Scheffen und Zugführer:    
     
     
Kompanie Rahmede
Kompanieführer
Michael vom Hofe
 
 
Scheffen
 
Hans Hermann Erdmann
Herbert Fritz
Friedrich-Wilhelm Geßler
Frank Henkel
Ernst Wilhelm Hennecke
Thomas Hüttebräucker
Klaus Lienkämper
Gerd Schiffer
Hans Hermann Schilling
Reinhold Scholl
Julius Weißpfennig
 
 
Zugführer
 
Michael Hegemann - Zug I
Jörg Meder - Zug II
Dirk Himmelmann - Zug III
Heiko Schillo - Zug IV
 
 
 
Kompanie Freiheit
Kompanieführer
Klaus Knipping
 
 
Scheffen
 
Friedrich-Wilhelm Beyer
Walter Gäckler
Hartmut Gambalat
Hans-Peter Graß
Ulrich Hücking
Dr. Ernst Kamrath
Peter Menke
Klaus Neuhaus
Rolf Nielsen
Ernst Prange
Hans-Jürgen Ritz
Hans Schültke
Ernst Dieter Weber
 
 
Zugführer
 
Matthias Rentrop - Zug I
Burkhart Wetterau - Zug II
Frank Nielsen - Zug III
Achim Hücking - Zug IV
Jochem Kranz - Zug V
 
 
 
Kompanie Mühlendorf
Kompanieführer
Friedrich-Wilhelm Finkernagel
 
 
Scheffen
 
Wilhelm Beil
Gerd vom Brocke
Jürgen Dörner
Dieter Dresia
Fritz Uwe Finkernagel
Hans Goßmann
Wolfgang Haar
Dieter Haarmann
Friedrich Wilhelm Hahn
Gerd Heiermann
Horst Kensmann
Ernst Kinzinger
Eckhard Kittendorf
Dr. Fritz Klüppelberg
Peter Krey
Friedhelm Krohmann
Ernst von der Krone
Friedrich-Wilhelm Schulze
 
 
Zugführer
 
Dirk von der Krone - Zug I
Peter Mayweg - Zug II
Dirk Gerland - Zug III
Ulrich Grabowski - Zug IV
 
 
 
Kompanie Nette
Kompanieführer
Ulrich Bierwirth
 
 
Scheffen
 
Gerd Eder
Hermann Hammeke
Hermann Lüling
Ernst-Wilhelm Opderbeck
Udo Peters
Hans Rahmer
Gunter Schröder
Jan-Dirk Schürmann
Dieter Steinmann
 
 
Zugführer
 
Werner Schrenk - Zug 1
Jochen Hülle - Zug 2
Helmut Wunderlich - Zug 3
Hans Joachim Sakuth - Zug 4
     
Kompanie Kelleramt Kompanieführer Ernst Ulrich Wirthsmann
 
 
Scheffe
 
Hans-Egon Braekler
Franz Erning
Eberhard Erpelding
Prof. Dr. Jürgen Gramke
Christoph Hübenthal
Gustav Hülle
Gerhard John
Paul Lehmkuhl
Hans Jürgen Lindenblatt
Rainer Merz
Ulrich Moldenhauer
Horst Pirags
Kurt Rahmer
Rolf Schmidt
Dr. Herbert Schulze
Dieter Steinigeweg
Klaus Winner
 
 
Zugführer
 
Frank Happel - Zug I
Christoph E. Hübenthal - Zug II
Thomas Steinigeweg - Zug III
Thomas Hübenthal - Zug IV
Michael Funnemann - Zug V

 

 

Das Weltgeschehen vor dem Schützenfest 1997

1995

Es begann das Internationale Jahr des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Die gegenwärtige Welt war noch längst nicht friedlich. Im Juli ging die militärische, serbische Eroberung in Bosnien und Herzegowina weiter. Als Massaker von Sebrenica kam diese Eroberung der UN-Schutzzone in die Schlagzeilen. Im August griff die NATO mit der Operation Deliberate Force in den Bosnienkrieg ein.  Der amtierende Ministerpräsident Jitzchak Rabin, eine der wichtigsten Persönlichkeiten, die den Friedensprozess zwischen Israel, Palästina und den arabischen Nachbarländer voranzubringen bemüht war, wurde am 4. November auf einer Kundgebung von einem rechtsextremistischen jüdischen Fundamentalisten angeschossen. Rabin verstarb am selben Tag. Zwei Tage nach dem Attentat erwiesen Staatsmänner und Politiker dem Ermordeten das letzte Geleit. Sie waren aus 40 Nationen angereist.
In München ging die sogenannte Biergartenrevolution friedlich vonstatten. Lokalpolitiker und Mitglieder der Wirtschafsverbände hatten sie zusammen mit den Medien initiiert, um die vorgezogenen Sperrstunden für die Biergärten zu verhindern. Chaotisch ging es dagegen in Hannover zu. Die Randale, Geschäftsplünderungen und die Straßenschlachten, die von mehr als 2000 Beteiligten verursacht wurden, haben sich als Chaostage ins Gedächtnis gebrannt.

1996

Sechs Jahre nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde vom Bundesverfassungsgericht ein schwerwiegendes Urteil gefällt. Die Enteignungen von Grundbesitz, die in den Jahren 1945 bis 1949 in der sowjetischen Besatzungszone vorgenommen worden waren, waren nun im Sinne des 1990 geschlossenen Einigungsvertrages nicht mehr rückgängig zu machen.
Spektakulär war am 22. Februar die Auslieferung des milliardenfach verschuldeten Immobilienspekulanten Jürgen Schneider, den die USA an Deutschland auslieferte.
Erstmals glückte am schottischen Roslin Institut das Klonen eines Säugetiers. Das Schaf, das von einem britischen Embryologen Ian Wilmut auf diese Weise geschaffen wurde, machte als Dolly widersprüchliche Schlagzeilen. Den Wettkampf Mensch kontra Technik gewann der Schachcomputer „Deep Blue“, der den Russen Garry Kasparow in einer Partie bezwang, die unter Turnierbedingungen stattfand. Ein Sieg ohne technische Hilfsmittel gelang dem Stürmer Oliver Bierhoff, der mit dem ersten Golden Goal Deutschland zum dritten Europameistertitel gegen Tschechien im Endspiel der Fußballeuropameisterschaft verhalf. Seinen letzten Kampf in der Profi-Karriere bestritt der bis dahin ungeschlagene IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht Henry Maske. Er verlor ihn gegen Virgil Hill knapp nach Punkten. Maskes Boxstil und sein formvollendetes Auftreten in der Öffentlichkeit hatten dem Boxsport einen neuen Boom beschert und Maske selbst den Namen „Gentleman“ eingebracht.

1997

Im Sommer waren die 99 Jahre Pacht abgelaufen, die im Jahre 1842 zwischen den Unterhändlern der britischen Krone und dem chinesischen Kaiser ausgehandelt und 1843 Bestand des Vertrages von Nanking geworden waren und die Hongkong unter der Kolonialherrschaft Großbritanniens zugebracht hatte. Großbritannien gab Hongkong wieder an China, ohne auf seinen weiteren Anspruch zu bestehen, der ebenfalls im Vertrag ausgehandelt worden war. China übernahm am 1. Juli die Hoheit über Hongkong, gewährte aber eine weitgehende Autonomie.  Als der international renommierte Modedesigner Gianni Versace am 15. Juli sein Haus in Miami Beach betreten wollte, ahnte er nicht, dass er von dem gesuchten Serienmörder Andrew Phillip Cunanan verfolgt worden war, der ihn dann erbarmungslos durch zwei Kugeln in den Kopf ermordete. Wenige Tage erschoss sich dieser in einem Hotelzimmer.  Nicht nur durch die britische Öffentlichkeit ging ein Aufschrei des Entsetzens, als am 31. August der Tod Dianas, der Princess of Wales, von den Medien verkündet werden musste. Die Prinzessin der Herzen war in Paris bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Gemahlin des britischen Thronfolgers, Prinz Charles, wurde am 6. September beigesetzt. Das tragische Unglück war ein Medienereignis von einem Ausmaß, wie es die Welt zuvor noch nicht erlebt hatte. Die TV-Übertragung sahen nach geschätzten Angaben etwa 2,5 Milliarden Menschen.

 

Lokalgeschehen zwischen 1995 und 1997

1995 wird der Löschzug Rahmede neu organisiert. Rüdiger Hegenscheid übernimmt das Beerdigungsinstitut Draheim.

1996 sucht die Stadt nach einer neuen Nutzung für das Alte Krankenhaus an der Freiheitstraße, im Gespräch sind das Medienzentrum des Märkischen Kreises und ein Kindergarten. Dabei kommt es zu einer Kostenexplosion. Die Bahn gibt bekannt, dass keine Güterzüge mehr in Altena halten werden. Das Jugendzentrum zieht von der Bornstraße ins Treibhaus an der Fritz-Thomee-Straße. Die „Westfälische Union“ und die Drahtfertigung der Firma Berg schließen sich zum Märkischen Stahldrahtwerk zusammen. Das Fritz-Berg-Haus und die Pflegeeinrichtung Kohlberghaus werden eingeweiht, die Neubaugebiete am Rosmart und am Nettenscheid erschlossen und die Kirchstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone bzw. Fußgängerzone ausgebaut. Das Freibad am Linscheider Bach feiert sein 60jähriges Bestehen, die Bürgerburg besteht seit 20 Jahren und der Kulturring seit 25 Jahren. Die Feuerwehr feiert das 50jährige Bestehen der Rettungswache und Dachdecker Kranz das 50jährige Firmenjubiläum. Franz-Georg Brillert übernimmt das Gasthaus Pilling. Der Pächter des Burgrestaurants, Armin Roth, kündigt nach über 25 Jahren seinen Mietvertrag. Stephan Sensen wird neuer Museumsleiter auf Burg Altena und plant gemeinsam mit Lebrecht Knipping eine Seilbahn zur Burg. Manfred Hücking eröffnet Hücking´s Partystuben an der Lindenstraße. Stadtbrandmeister Hans-Gerhard Straub wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird Ulrich Moldenhauer. Im Dezember kommt es in einer Nacht zu einem Großbrand in der Fahrzeughalle der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Bahnhofstraße und kurz darauf in einer gegenüberliegenden Lagerhalle der Firma Hübenthal.

1997 findet die Polizei am Schützenfest-Wochenende eine verbrannte Frauenleiche am Bergfeld. Die Identität der Toten ist bis heute ungeklärt. Während dessen beschäftigen sich Politik und Verwaltung mit der Gründung einer Realschule und einem Industriegebiet auf Rosmart. Eine Marketingkraft für Tourismus wird eingestellt und organisiert eine Techno-Party in der Tiefgarage, eine Kinderfest auf Burg Altena und einen Blues-Frühschoppen. Im Dahler Freibad entsteht ein Beachvolleyballfeld und neben der Matthäuskirche in der Lindenstraße ein neuer Pfarrsaal. Studenten prüfen Wohnumfeldbverbesserungen für den Nettenscheid. Eine Investorengruppe kauft die dortigen Hochhäuser und will umfassend sanieren, während im Neubaugebiet die ersten Häuser hochgezogen werden. Der Ausbau der Kirchstraße wird nicht - wie versprochen - bis zum Schützenfest fertiggestellt sondern erst im Herbst. Die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft übernimmt von der Stadt das ehemalige "Werkstatt-Haus" und baut es zum "Bungernhaus" um. Oliver Tank belegt den ersten Platz bei der "Internationalen Handwerker-Olympiade der Jugend" in der Schweiz und erringt somit die Goldmedaille. Der neue Pächter im Burgrestaurant, Andreas Poth, nimmt seine Arbeit auf und das Ehepaar Hegener pachtet den Lennestein von neuen Besitzer Chafik Itani. Walter Brieden gibt sein Bahnhofshotel in die Hände von Niko Sakallah und das Ehepaar Keratis schliesst die Gaststätte "Zur Uhle" in der Brachtenbecke.  Die Fuelbecker Talsperre besteht seit 100 Jahren, der Stadtjugendring, die Firma Tapeten Nielsen und Konditorei Merz feiern ihr 50jähriges Bestehen. An der Bahnhofstraße wird die BP-Tankstelle großzügig umgebaut. Die Shell-Tankstelle in der Rahmede schließt, wird abgerissen und das Grundstück an einen anderen Mineralölkonzern vermietet. Im Bungernzentrum wird Plaza geschlossen und Allkauf eröffnet an der selber Stelle. Die Spedition Bierwirth & Rump muss Insolvenz anmelden. Die Firma Hübenthal baut eine Lagerhalle im Industriegebiet Roleye und die Firma Diedr. Hesse für 2,8 Mio DM eine Wasserstoffglühe auf dem ehemaligen Korzer-Gelände in der Rahmede. Die Firma Lüling übernimmt Hellwig Draht in Iserlohn und produziert nun in beiden Städten.

 

Musik 1997

1995: Rednex: Cotton Eye Joe / Take That: Back for Good / Michael Jackson: Earth Song

1996: Fools Garden: Lemon Tree / Los del Rio: Macarena / Die Toten Hosen: Zehn kleine Jägermeister

1997: Sarah Brightman & Andrea Bocelli: Time to Say Goodbye

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Daten / Fakten aus der Festordnung und den Altenaer Zeitungen zum Schützenfest 1997:

  • Die Kompanie Rahmede führt im Dezember 1994 wieder einen Weihnachtsmarkt durch

  • Bei einem italienischen Abend im Restaurant Torello an der Südstraße trifft sich die Kompanie Rahmede 1995 um einen Film über das Schützenfest 1994 anzuschauen

  • Die Kompanie Kelleramt begrüßt das Frühjahr 1995 mit einer Wanderung zu Bauer Tacke am Hallenscheid

  • Der Zug Totschlag trifft sich 1995 im Cafe zur Burg um Dias vom Schützenfest 1994 anzuschauen

  • 1995 feiert die Kompanie Freiheit ihr Kompaniefest im Haus Lennestein

  • Die Kompanie Mühlendorf organisiert 1995 ein Stadtteilfest

  • Der Vorstand der Kompanie Rahmede triff sich 1995 zu einer Wanderung nach Ihmert. Dort überreicht Heinrich Hahne den „Grün-weißen Teufeln“ eigene Musikinstrumente

  • Die Kompanie Mühlendorf veranstaltet 1995 ein Vergleichsschießen gegen den BSV Kesbern

  • Eine Abordnung von THW, Marinekameradschaft, Rat, Verwaltung und FWG besucht 1995 das „Frettchen“. Auf Initiative von Peter-Wilm Schmidt übergeben die Schützen einen Bronzeguß des Stadtwappen an Kommandant Harald Wehr

  • Die Züge 3+4 der Kompanie Kelleramt veranstalten gemeinsam mit dem Initiativkreis zur Verschönerung der Bahnhofstraße eine Party im stillgelegten Bahnhofsgebäude. Hunderte Besucher drängen sich in der Schalterhalle

  • Die Kompanie Rahmede empfängt 200 Gäste bei ihrem Kompaniefest 1995 im Haus Lennestein

  • Kreisarchiv Dr. Rolf Dieter Kohl erinnerte an das 400-jährige Bestehen der ältesten Schützenliste. Es entbrennt ein kleiner „Expertenstreit“ zwischen Dr. Kohl und Lebrecht Knipping ob es sich bei der Auflistung wohl um alle Mitglieder oder nur um die Neuaufnahmen in der Schützengilde 1595 handelte

  • Die Kompanie Nette feiert ihr Kompaniefest 1996 im stilvoll geschmückten Haus Lennestein

  • 1996 veranstaltet die Kompanie Mühlendorf ein Frühlingfest im Lennestein und verpflichtet dazu u.a. das Bordorchester, das die Fernsehzuschauer von der TV-Serie "Traumschiff" kennen

  • Im Sommer 1996 findet statt dem Schützenkonzert das erste Bungernfest statt. Für Musik sorgt das Polizeimusikkorps, das Jugendblasorchester aus dem Versetal und die heimische Coverband Look. Trotz starkem Regen ist das Fest ein voller Erfolg

  • Beim Bungernfest unterzeichnet der Vorstand die Vorverträge mit Zeltwirt Kühling und Schausteller August Schneider

  • Die Kompanie Freiheit veranstaltet 1996 einen Familientag am Schießstand Lohsiepen mit einem Preisschießen. Lebrecht Knipping stiftet dafür einen Pokal

  • Die Kompanie Rahmede feiert 1996 ein Sommerfest im Hof der Firma Diedr. Hesse

  • Der Hofstaat von 1991 feiert 1996 sein 5jähriges Jubiläum in der Tenne bei Haus Mayweg am Nettenscheid

  • Bei Kompaniefest der Rahmede wird eine Stickerei des Handarbeitsgeschäfts von Heike Kalweit versteigert. Der Erlös von 400 DM kommt dem Förderverein Juist zu Gute

  • Beim Vergleichsschießen der Kompanie Mühlendorf gegen den BSV Kesbern siegen 1996 die Gastgeber aus Altena mit 47 Punkten Vorsprung

  • 1996 fand das letzte Schützenkonzert im Lennestein statt. Es spielte das Heeresmusikkorps 7 der Bundeswehr aus Düsseldorf

  • Die Friedr.-Wilhelms-Gesellschaft erwirbt 1996 das Bungernhaus

  • 1997 spendete die Gesellschaft 15.000 DM für einen Experimentierraum im Drahtmuseum

  • Die Altenaer Baugesellschaft sichert der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft 1997 die Nutzung des Schießstandes auf alle Zeiten zu

  • Beim Kränzebinderauftakt der Kompanie Kelleramt in der Uhle sprangen 1997 die Sicherungen raus als „Joe´s Danceband“ aufspielt

  • Die Kränzebinder vom fünften Zug „Muckebeutel“ der Kompanie Freiheit feiern in der Ritterschänke mit dem neuen Wirtepaar Panagiotes (Taki) und Antje Zagilis

  • Rund 60 Arbeitsstunden investiert die Schreinerei Harte in die Herstellung des Schützenadler

  • Zum 01. April versuchte Spieß Wolfgang Müller die neuen Zugführer reinzulegen: Er ordnete einen Probemarsch im Bungern an. Zwar fanden sich ein paar Schaulustige ein, es fiel aber niemand auf den Aprilscherz rein

  • Die Kompanie Rahmede spendet beim Kränzebinden 1997 die Summe von 1600 Mark an den Spielmannszug Altena-Rahmede für neue Instrumente

  • 1997 trifft sich die gesamte Kompanie Kelleramt mit 130 Personen zu einem Bergfest in der Uhle. Für Musik sorgt die Georg-Tausch-Band

  • Der Lindenzug feiert sein Bergfest in der Scheune der Lüdenscheider Gaststätte Heerwiese

  • Beim „Tanz in den Mai“ in der Ritterschänke verpflichtet der Zug Muckebeutel einen Travestiekünstler

  • Der Zug Lennestein führt sein Hoffest mit Luftgewehrschießen durch. Bester Schütze ist Ralf Hücking

  • Die Kompanie Rahmede druckt Motto-Shirts mit dem Aufdruck: „Zurück zur Monarchie – die Rahmede braucht wieder einen König“

  • Drei Tage vor dem Schützenfest zählte die FWG 2440 Mitglieder
  • Friedrich-Wilhelm Finkernagel versammelt während der Bierpause am Kölschen Joe in diesem Jahr sogar 300 Musiker um sich herum und dirigiert sie zu „Preußens Gloria“

  • Auf dem Festplatz dreht ein Riesenrad seine Runden

  • Das Festzelt hat 3000qm

  • Die Biertheken sind insgesamt 75 Meter lang

  • Die Besatzung des Frettchens konnte 1997 nicht anreisen. Stattdessen reist der ehemalige Kommandant Harald Wehr extra aus Washington an

  • Steffi Ingenpass gibt sich als Schütze Stefan aus und schießt als Frau auf den Adler

  • Der „etwas wahnsinnige Zug“ Muckebeutel der Kompanie Freiheit führt in diesem Jahr bei den Umzügen am Freitag eine Sänfte mit sich

  • Ein Kamerateam des WDR interessiert sich auch für das Schützenfest und dreht einen Bericht für die „Aktuelle Stunde“

  • Bei der Ansprache des Hauptmanns bekommt dieser ein Bier zum Ölen der Stimme per Rohrpost aus dem neuerworbenen Bungernhaus

  • Die Mühlendorfer Kränzebinderinnen verkaufen 1.100 grün-weiße Schleifen zugunsten der Kinderkrebshilfe

  • Walter Kremer scherzte, dass er sein 40jähriges Schützenjubiläum mit Dosenbier von Aldi im Zelt begießen wolle. Sein Schützenkamerad Uli Wolf wettete dagegen: „Wenn Du Dich das traust, spendiere ich 50 Liter richtiges Bier“. Walter Kremer kaufte zwei Paletten Dosenbier bei Aldi und heuerte zwei Männer für den Transport an. Sie erhielten für ihre Mühen die Dosen geschenkt und ließen sie sich vor dem Zelt schmecken

  • In diesem Jahr schaffen viele Züge eigene T-Shirts an

  • 1688 Schuss werden bei herrlichem Wetter auf den Adler abgegeben

  • Nicht nur der König – auch das Hochdruckgebiet während des Schützenfestes heißt „Uwe“. Es beschwert schön sonniges und nicht zu heisses Wetter

  • Thomas Becker aus dem Hofstaat brach beim Tanzen den Holzboden durch

  • Unter dem Königsthron verlobten sich vor drei Jahren Hans-Werner Theune und Heike Hüttebräucker. Zeit zum Heiraten, meinen die Schützen vom Zug Totschlag und inszenieren am Samstag kurzerhand eine Traumhochzeit unter freiem Himmel. Nach der Trauung durch Klaus Hoffmann tritt das Paar im Schlauchboot die Hochzeitsreise an

  • Beim Abschließen der Toiletten am Samstagmorgen, als die letzten Feiernden das Zelt verlassen, wird ein Schütze übersehen. Erst nach eine ganzen Weile kann sich der Eingeschlossene durch laute Rufe und Klopfgeräusche bemerkbar machen

  • Das Fest verläuft ausgesprochen friedlich – die Polizei muss lediglich zwei Blutproben anordnen

  • Der Jahresbeitrag liegt bei 20,- DM zuzügl. 5 DM für das Festabzeichen
  • Bei der Vollversammlung nach dem Schützenfest erhält Hauptmann Jürgen Hesse den Zöger von Bürgermeister Topmann verliehen

  • Nach fast 40jähriger Amtszeit gibt Rendant Hermann Gerdes sein Amt ab. Beim Schützenfest war er zum Ehrenscheffen ernannt worden

  • Auch die Kompanieführer Friedr.-Wilhelm Finkernagel und Ulrich Bierwirth werden feierlich verabschiedet

  • Für seine Verdienste erhält Friedrich-Wilhelm Finkernagel später von seiner Kompanie eine Miniaturausgabe des Pott-Post-Denkmals

 

 

Hier finden Sie die Fotos vom Schützenfest 1997

 

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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

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