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Schützenlexikon

Adler

Umgangssprachlich wird beim Vogelschießen auf einen Adler geschossen. Informationen zum traditionellen Schützenvogel der FWG erhalten Sie in dem Artikel "Adlergeleit".

Die Bezeichnung Adler ist im deutschen Sprachraum eine umgangssprachliche Bezeichnung für große, beeindruckende Greifvögel.

In der Antike war ein Adler der Vogel des griechischen Göttervaters Zeus und – Zeus  entsprechend – des obersten römischen Gottes Jupiter und ein Symbol für Macht und Sieg.

In der Mythologie ist der Greif zu finden. Er hat ursprünglich Rumpf und Hinterläufe eines Löwen, Schwanz einer Schlange, Vorderläufe eines Drachen, Haupt und Schwingen eines Adlers sowie Ohren eines Luchses. In späterer Zeit wurde er nur noch als Löwe mit Adlerhaupt, -schwingen und -vorderläufen sowie Luchsohren dargestellt.

Nach dem Löwen sind Adler die beliebtesten Wappentiere.

Die Bezeichnung Aar steht sowohl in der Heraldik als auch in der Poetik für Adler.

In der Ikonografie ist ein Adler das Symboltier des Evangelisten Johannes.

Etliche indianische Ethnien verehren Adler als heilige Tiere. Die aus dem oberen Teil der Flügelknochen gefertigten Adlerknochenpfeifen waren Signal- und Zeremonialpfeifen, mit denen den Kriegern vor dem Kampf Mut gemacht werden sollte.

Quelle: www.wikipedia.de

 

In Altena:

Informationen zum Schützenadler in Altena finden Sie im Schützenlexikon unter dem Artikel "Adlergeleit".

Außer dem Schützenadler begegnet man bei Altenaer Schützenfest auch dem Preußischen Adler. In der Kompanie Freiheit und der Kompanie Rahmede findet man ihn als Straßenschmuck. Außerdem thront er traditionell als Logo über der Festordnung

 

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Autor: Christian Klimpel / 2017; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Kompanie Rahmede / 2012