Noch 102 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Birkenschlagen


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

4. Zusatzinformation


zu 1.: Allgemein

Das Birkenschlagen beschreibt das Entfernen stehender Bäume der Pflanzengattung Betula aus einem Wald oder einer Holzplantage, um diese in einen verwendungsfähigen Zustand zu überführen. Das Birkenschlagen beginnt mit dem Fällen des Baumes und endet üblicherweise mit dem Transport zu einem Sammelplatz.


zu 2.: Heute in Altena

Einige Tage vor dem Schützenfest wird die Stadt geschmückt. Das Schmücken unterliegt bestimmten Ritualen und Traditionen, die innerhalb der Kompanien und Züge geringfügig voneinander abweichen.

Gemeinsames Ziel aller Schützen und Kränzebinder/innen aus jeder Kompanie und jedem Zug ist es dabei, ihren Stadtteil, die Treffpunkte und die Marschwege der Schützen sowie die Häuser ihrer Scheffen, Kompanieführer und Zugführer festlich zu schmücken.

Dazu werden Fahnen und Wimpel aufgehängt sowie Birkenäste links und rechts der Straßen aufgestellt. Das Schmücken der Stadtteile nimmt meist mehrere Tage in Anspruch.

 

Das Birkengrün wird, nach Rücksprache mit dem jeweiligen Eigentümer und Förster, in den heimischen Wälder geschlagen, mit Fahrzeugen in die Stadt transportiert und dann als Straßenschmuck aufgestellt.


zu 3.: Geschichte

Sicher ist, dass die Altenaer Schützen ihr Fest schon immer geschmückt haben. Es ist jedoch nicht überliefert, seit wann die Schützen ihre Stadt mit Birkengrün schmücken.


zu 4.: Zusatzinformation

Auch das Birkenschlagen wird in vielen Zügen mit einer Brotzeit, mit Wettbewerben und Ähnlichem regelrecht zelebriert. So wird z.B. in der Kompanie Rahmede der "Birkenkönig" ermittelt.

Außer Birken werden auch Tannen für Ehrenpforten geschlagen.


Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Ein Schütze aus der Kompanie Nette