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Schützenlexikon

Cafe zur Burg

Die Traditionsgaststätte "Café zur Burg" befindet sich im Haus Freiheitsstraße 2

Es ist in die Liste der Baudenkmäler in Altena unter der Nummer A12 eingetragen und gehört zur historischen Bebauung des Bungern. Im Rahmen der Stadtsanierung wurden zwischen 1973 und 1980 zahlreiche Nachbargebäude abgerissen. Das "Cafe zur Burg" blieb jedoch erhalten.

Die Wirte

Die Gründungsgeschichte der Gaststätte liegt im Dunkeln.

Karl Schwalm eröffnete am 01.03.1920 eine Konditorei und Café im Haus Freiheitsstraße 2. Im Jahre 1940 gab er seiner Nichte Käthe Busch Arbeit in dem Café, sodass sie gut durch den Krieg kam. 40 Jahre alt war sie, als sie die Gaststätte 1965 übernahm. Anfangs gehörte auch eine kleine Bäckerei zum Geschäft. Ab 1990 genoss sie mit ihrem Mann Fritz Busch den Ruhestand. Die Wirtschaft verpachtete sie zunächst an ein griechisches Ehepaar, später an Friedrich Wilhelm Kilsch, der von seinen Gästen liebvolle "Rote Socke" genannt wurde.  Im Jahr 2000 verkaufte Käthe Busch das Haus an Detlev Seeger. Sie wohnte aber bis zuletzt in dem markanten Backsteinhaus, wo sie als Sechsjährige eingezogen war. Am 20. Februar 2014 verstarb Käthe Busch nach einer kurzen schweren Krankheit.

 

Im Jahr 2000 kaufte Detlev Seeger das Haus von Käthe Busch. Er renovierte das Gebäude umfangreich und übernahm anschließend den Schankbetrieb.

Zum 1. September 2008 verpachtete Detlev Seeger das Café an Sylvia Höhne, die die Kneipe zunächst mit Hardy Frahm, später alleine weiterführte.

 

Das Café zur Burg als Kränzebinderlokal

Das Café zur Burg ist spätestens seit der Neugründung der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft im Jahre 1950 das Stammlokal vom Zug Totschlag der Kompanie Freiheit.

Nur während der Renovierungsarbeiten im Jahr 2000 fanden einige Ausweichtermine im Gasthaus Mythos statt.

 

 

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Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Wikipedia / Fotograf: Bubo