Noch 1074 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Hofstaat


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

 

 


zu 1.: Allgemein

Der Hofstaat, der Hof oder die Höfische Gesellschaft ist die Gesamtheit der Personen, die einen regierenden Fürsten und dessen Familie unmittelbar und ständig umgeben.

Quelle: www.wikipedia.de


zu 2.: Heute in Altena

Heute entsendet jede der fünf Kompanie zwei Paare in den Hofstaat.

Jedes Paar besteht aus einer Hofstaatdame und ihrem Blumenfähnrich. Deren Aufgabe besteht darin, das Königspaar während ihrer Amtszeit bei offiziellen Anlässen zu begleiten.

Hofstaatdame und Blumenfähnrich sollten älter als 18 Jahre sein. Interessenten können sich während des Kränzebindens bei ihrem Zugführer bewerben.

Vor dem Fest stellt sich der Hofstaat dem Vorstand und den Kompanien vor. Sobald das neue Königspaar feststeht, können sie sich selbst zwei weitere Paare in den Hofstaat erwählen.

Hinzu kommen dann noch die Ehe- /Lebenspartner des Königspaares , so dass man also auf 13 Paare im Hofstaat kommt, zuzüglich dem Königspaar selbst.


zu 3.: Geschichte

Im Jahr 1869 (...) erwählte sich der König zum ersten Mal eine Königin. Die Beschreibung dieses Brauchs lautet „der beste Schütze und die schönste Jungfrau“, was an das Feiern des Karnevals erinnert, jedoch ist die Königin der Schützen tatsächlich weiblich. Ihr zur Seite wurden zwei Hofdamen gewählt.

Seitdem gehört es zum Fest dazu, dass es König, Königin und Hofstaat gibt und die Festlichkeiten durch Paraden, Stadtrundfahrten und Weiteres ausgebaut wurden. (...)

1873 stieg die Zahl der Hofdamen auf zwölf, diese wurden an jedem Festtag neu gewählt. Ihnen zur Begleitung standen zwölf Schützen, welche Blumenfähnriche genannt wurden und das gesamte Fest über solche blieben.

Um einen Überblick zu behalten wurde hierfür eine Hofstaatkommission gebildet.

Quelle: Nadine Hampel; Das Schützenfest als kultureller Sonderfall; 2010


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Unbekannter Fotograf für die FWG / 2012