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Schützenlexikon

Kelleramt


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

 

 


zu 1.: Allgemein

Kelleramt beschreibt den ursprünglichen Namen einer eigenständigen Gemeinde des Amtes Altena. Sie umfasste einige Gehöfte im Bereich des heutigen Pragpaul, Tiergarten, Knerling, Hünengraben, Nachrodt, Opperhusen, Wiblingwerde, Dresel, Nettenscheid und Elverlingsen.

Quelle: Gerd Klimpel; www.klimpelsjunge.jimdo.de; 2014

Zum 1. April 1907 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Kelleramt und Wiblingwerde im Landkreis Altena aufgelöst und zur neuen nicht amtsangehörigen Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde zusammengeschlossen. Das Kelleramt bekam seinen neuen Namen nach Haus Nachrodt. Es folgten Teilabtretungen des Gemeindegebietes von 0,74 km² an die Stadt Altena am 23. März 1908, 4,22 km² an die Stadt Altena, 0,96 km² an die Stadt Neuenrade und 3,71 km² an die Stadt Werdohl am 1. April 1936, 8 ha an die Stadt Altena am 1. April 1937 sowie 60 ha an die Stadt Altena am 1. April 1960.

Außerdem wird auch ein Gebiet im Bezirk Bremgarten des schweizerischen Kantons Aargau als Kelleramt bezeichnet.

Quelle: wikipedia.de


Heute in Altena

Der Begriff "Kelleramt" ist in Altena und der Umgebung weitgehend aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwunden und wird eigentlich nur noch mit der Kompanie Kelleramt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft assoziiert.

Bei der Neugründung der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft im Jahre 1950 wurde dem Wunsch nach einer weiteren Kompanie entsprochen, die durch den rasanten Anstieg von Anwohnern und dem geplanten Bau bzw. der Erweiterung von Siedlungen am Knerling, am Tiergarten, am Pragpaul und in Opperhusen notwendig wurde. Diese Kompanie erhielt den Namen "Bahnhof-Brachtenbeck-Knerling".

Da der Name der jungen Kompanie recht umständlich war, erfolgte am 17. Februar 1967 eine Umbenennung und man erinnerte sich dabei an einen alten Namen dieser Ortslage: Kelleramt!


zu 3.: Geschichte

Im Kelleramt wurden über Jahrhunderte Lebensmittel zur Versorgung der Burgmannen erzeugt, also die Vorräte, die auf bzw. für die Burg Altena "eingekellert" wurden. Durch einen Beschluss des Bezirksausschusses Arnsberg gehörten die Ortslagen Hünengraben, Knerling, Pragpaul und Teile des Brachtenbecker Tales schließlich ab dem 23. März 1908 zur Stadt Altena.


Autor: Christian Klimpel / 20168 Mailto: christian.klimpel@gmx.de

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