Noch 36 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Kränzebinderlokal


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Kränzebinderlokale

  • 3.1. in der Rahmede
  • 3.2. in der Freiheit
  • 3.3. im Mühlendorf
  • 3.4. in der Nette
  • 3.5. im Kelleramt

4. Weitere Gaststätten

  • 4.1. in der Rahmede
  • 4.2. in der Freiheit
  • 4.3. im Mühlendorf
  • 4.4. in der Nette
  • 4.5. im Kelleramt

 

 


zu 1.: Allgemein

Eine Gaststätte, auch Gasthaus, Gasthof, Wirtshaus, Gastwirtschaft oder kurz Wirtschaft, Schenke, ist ein Betrieb im Gastgewerbe, in dem Getränke oder Speisen zum sofortigen Verzehr verkauft werden und der dafür eine Aufenthaltsmöglichkeit bietet.

Ein Kränzebinderlokal ist eine Gaststätte oder ähnliche Räumlichkeit, in der sich Schützen, Kränzebinder und Kränzebinderinnen regelmäßig treffen.


zu 2.: Heute in Altena

Informationen über die aktuellen Kränzebinderlokale unserer Kompanien und Züge entnehmen Sie bitte deren Seiten. Hier gelangen Sie auf die Internetseiten unserer Kompanien...


zu 3.1.: Kränzebinderlokale in der Rahmede

Zug 1-4: Wirtshaus Rahmede (Gerber) 1950 - 1962

Zug 1-4: Gasthaus Panne (1965)

Zug 1-4: Zum Kronprinz von Preußen (1965-1970)

Zug 1-4: Saalbau Lennestein (1973-heute)

 

zu 3.2. Kränzebinderlokale in der Freiheit

Zug 1: Café zur Burg (1950-1997 und 2003-heute)

Zug 1: Gasthaus Mythos (2000)

Zug 1: Mückenburg (Hoffest)

 

Zug 2: Haus Overbeck (1950-1988)

Zug 2: Hotel Würschmidt (1991-2003) in Eigenregie

Zug 2: Hotel Sauerland / Treibhaus (2006) in Eigenregie

Zug 2: Zum schwarzen Raben (2009)

Zug 2: Hotel am Markt (2009-heute)

 

Zug 3: Zur Linde (1950-1973)

Zug 3: Haus Lennestein (1976-1982)

Zug 3: Zum Tunnel (1985)

Zug 3: Restaurant Dubrovnik; siehe “Zum Tunnel" (1988)

Zug 3: Cafe Bohne (1991)

Zug 3: Haus Overbeck (ca 1994 - ca. 2000)

Zug 3: Gasthaus Mythos (ca. 2003 - ca. 2009)

Zug 3: Hotel am Markt (ca. 2012-heute)

 

Zug 4: Saalbau Lennestein siehe "Lennestein" (1950-heute)

 

Zug 5: Burgschenke (1959-1970)

Zug 5: Ritterschänke (1973-2015)

Zug 5: Kuzina Mediterrane (2018-heute)

 

zu 3.3.: Kränzebinderlokale im Mühlendorf

Zug 1: Gaststätte Nüther (1950 - ca. 1965)

Zug 1: Cafe Dudika (ca. 1967 - 1970)

Zug 1: Bergfeld am Eck (1973)

Zug 1: Gaststätte "Tüte" Reuter (1976 - ...)

Zug 1: Zum Ritter (...-...)

Zug1 : Zur Stadt Iserlohn (... - 2009)

Zug 1: Bergfeld am Eck (2012)

Zug 1: Cafe Talstation (2015)

Zug 1: Thomas-Morus-Haus (2018-heute)

 

Zug 2-4: Panne im Gehegden (unbek,)

Zug 2-4: Zum Kölschen Joe (... - 2009)

Zug 2-4: Thomas-Morus-Haus (2012-2015)

 

Alle Züge: Thomas-Morus-Haus (2018-heute)

Alle Züge: Adolf-Hahn-Platz (Bergfest)

 

Unbek.: Westfälischer Hof

Unbek.: Zum Markaner (siehe Westfälischer Hof)

 

zu 3.4.: Kränezbinderlokale in der Nette

Alle Züge: Bürgerzentrum Nettenscheid in Eigenregie

Alle Züge: Burgrestaurant (1950-heute)

Alle Züge: Haus Pilling siehe "Pilling" (1950-2003)

Alle Züge: Haus Mayweg ( ... - heute)

Alle Züge: Berghalle (1976)

Alle Züge: Zum Holländer (1973) siehe "Holländer"

 

zu 3.5.: Kränzebinderlokale im Kelleramt

Zug 1+2: Am Papenberg (1950-2000)

Zug 1+2: Zur Uhle (1950-2012)

Zug 1+2: Knerlingschule (2015-heute) in Eigenregie

 

Zug 3+4: Bahnhofshotel Brieden (1950-1997)

Zug 3+4: Am Papenberg (2000)

Zug 3+4: ... (2003)

Zug 3+4: Haus Pilling siehe Pilling (2006-heute)

 

Zug 5: Bergschänke (1973 - ???)

Zug 5: Zur Rastatt ( ??? - heute)

 

Unbek.: Märkischer Hof


zu 4.1.: Weitere Gaststätten in der Rahmede

- Bergfeld am Hang (Bergfelder Weg 26a, Breitenhagen); Ursula Schwarz und ihrer Schwester Erika Zensen standen vom 23. September 1971 bis zum 28. Februar 2006 – mithin mehr als 34 Jahre –als Wirtinnen im Lokal Bergfelder Hang hinter dem Tresen. Als Ursula Schwarz noch als Wirtin im "Bergfelder Hang" Getränke ausschenkte, kostete das „kühle Blonde“ Glas Iserlohner Pils 0,2 l frisch gezapft 65 Pfennig. Als sie den Hahn hochdrehte, musste der Gast für das 0,2-l-Glas-Iserlohner 1,10 Euro bezahlen. Unter Licht betrachtet in vierunddreißigeinhalb Jahren absolut vertretbar. Schwarz lebte aber nicht nur vom Getränkeverkauf oder dem Ausrichten von Festen und Veranstaltungen. Die umtriebige Frau betrieb auch eine „Frittenhalle“. Edeltraud Reuber schwärmte: „Ihre Pommes Frites, aber besonders die selbst gemachten Frikadellen, waren legendär. Ich habe nie etwas Besseres gegessen.“ Die Handballer und Turner des "TV Städtisch Rahmede" gingen im "Bergfelder Hang" ein und aus. Und so mancher „Struwweliger“ - ein Zusammengekippter aus klarem Schnaps und Kräuterlikör – sorgte bei übermäßigen Genuss schon für eine gewisse Struwweligkeit.

- Gaststätte Stute (Wilhelmstraße 48)

- "Der Müde Paul" Münninghoff (Bergfeld); Bereits 1903 gab es auf dem Bergfeld eine Wirtschaft. Paul Münninghoff übernahm sie 1956. 1949 war er zum Bergfeld gekommen, arbeitete hier als Verwalter. 1956 heiratete er schließlich Hildegard Wissing und führte mit ihr das Ausflugslokal für Wanderer. Es konnte bis zu 200 Gäste beherbergen. Die Attraktion des Lokals waren ein Kinderkarussell und eine Schaukel. Das Kinderkarussell musste aus Sicherheitsgründen 1970 von der Feuerwehr abgebaut werden. Der Gasthof selbst verschwand "so etwa Ende der 1980er Jahre".

- Brinkmanns Eck (Schubertstraße 66); Das Haus Brinkmann führte zunächst den Namen „Gaststätte Wissing“ (siehe "Der Müde Paul"). Friedrich Brinkmann beantragte 1963 die Konzession für eine Schankwirtschaft in seinem Neubau in der Schubertstr. 66 und erhielt die Erlaubnis am 21.01.1964. Brinkmann hatte zuvor schon eine Kantine bei der Firma Graetz betrieben, war er doch von Hause aus gelernter Konditormeister. 1969 bewirtschaftete Fritz Brinkmann die Gaststätte zusammen mit Lucie Brinkmann.

 

zu 4.2.: Weitere Gaststätten in der Freiheit

- Trattoria da Vito; Marktstr., später Kirchstraße

- Hotel zur Mark (B 236) abgerissen

- Otlinghaus (Schmachtlappen), Werdohler Str. 90; Wirt 1897 Carl Otlinghaus; 1949 und 1969: Hermann Otlinghaus

- Tunnel am Schwarzenstein (VDM Ruine) Heinz Kellner

- Discothek "Yes"; zieht 1992 von der Bungernpassage ins ehemalige VDM-Gebäude an der Werdohler Straße. Später Pächterwechsel und Neueröffnung unter dem Namen "Discothek Time"; Werdohler Straße

- Santos; Kirchstraße

- Restaurant Piräus; Im Küstersort (siehe auch Gasthaus Mythos)

 

zu 4.3.: Weitere Gaststätten im Mühlendorf

- Bergfeld am Eck: Im Jahre 1851 betrieb Peter Wilh. Bergfeld ein Schenkwirtschaft im Haus Nr. 366. Im Jahre 1871 übte Heinrich Wilhelm Bergfeld das Gewerbe aus. 1938 bewirtschaftete die Witwe Agnes Bergfeld die Gaststätte. Das Haus trug nun die Anschrift Iserlohner Straße 1-3. 1949 hatte Agnes Bergfeld offenbar neu geheiratet, denn die Wirtin hieß nun Agnes Steinhoff. 1973 hieß die Wirtin Frau Maus. Bei ihr traf sich Zug 1 der Kompanie Mühlendorf 1973 zum Kränzebinden.

- Haus zur Lenne: auch "Hotel Schmale"; Ankauf durch die Stadt Altena (Vertrag vom 06.05.1971); Abbruch 1974

- Cafe Mayweg (Bachstraße 35) Wirt 1949 und 1969: Witwe Ernst Mayweg

- Lennekeller (Lennestraße; im Kellergeschoss vom ehem. Weinlokal Nüther)

- Kuzina Mediterrane; früher Weinlokal Nüther (Lennestr. 34)

- Cafe Seiler (Lennestr.)

- Erich Bönnecken (Lennestr. 19) 1949

- Reidemeister (Lennestraße) Wirt: Stefan Merz

- Rhodos (Lennestr.) später Lennekai

- Strafraum (Lennestr.)

- Zur Glocke (heute Elena) Lennestraße

- Cafe Dunkel (Bachstraße 6) 1949 Ewald Dunkel

- Otto Hubbert (Bachstr. 4) Wirt 1949: Otto Hubbert

- Cafe Dudyka (Bachstr. 4); Wirt 1969: Heinz Dudyka (Gaststätte hieß "Otto Hubbert")

- Zum Ritter / Templer / Hardys (Bachstr.) Bachstraße 6; Wirt 1969: H. Dobel;

- Cafe Kouressis

- Breddermann (Iserlohner Str.)

- Zur Egge

- Rostek (Feldstr.)

- Charly am Eck (?)

 

zu 4.4.: Weitere Gaststätten in der Nette

- Haus Jürgens (Nettestraße)

- Gaststätte Grüber (abgerissen - Lagerplatz von Brüninghaus)

- Cafe Turm (Nettestraße)

- Der Drahtzieher (Nettestraße)

- Oskar Rotter (Nettestraße)

- Martha Pleuger (Westiger Str.)

- Felsenklause (Westiger Str.)

- Inge Eickmann (Nettenscheid)

- Höllenstein (Nettenscheid)

- Adolf Bergfeld (Nettestraße 53) 1949

 

zu 4.5.: Weitere Gaststätten im Kelleramt

- Bergschänke: Hermann-Löns-Str. in Nachrodt (Zug5) bei "Schlegel-Emil" , dem Schwiegervater vom Scheffen Klaus Winner. Zug 5 gegründet 1973. Kränzebinderlokal dort. Anschl. Wechsel Zur Rastatt.

- Bahnhofs-Gaststätten im Bahnhofsgebäude (1. und 2. Klasse). Vor 1949 hieß der Pächter Werner Jansen. Ihm folgte 1949 Adolf Körber. Spätestens ab den 1980iger Jahren unterhielt die Bahn keine Gastronomie mehr in ihrem Bahnhofsgebäude, sondern lediglich einen Imbiss in einem Nebengebäude. Nachdem die Bahn keine Verwendung mehr für das Bahngebäude hatte, stellte sie es 1995 dem Zug 3+4 zur Verfügung: Die veranstalten gemeinsam mit dem Initiativkreis zur Verschönerung der Bahnhofstraße eine Party in dem stillgelegten Bahnhofsgebäude. Hunderte Besucher drängen sich in der Schalterhalle.

- Gaststätte für Jedermann (1949) im Märkischen Hof

- Waage: Bahnhofstraße 37; Gustav von Heede gründet am 01.04.1878 ein Rollfuhrwerk (Hauderer). Sein Sohn war Vertreter der Dortmunder Unions-Brauerei. Beim Umbau der Gaststätte 1936/37 wird eine Holzvertäfelung angebracht, in die die Wever-Bilder von Stammtischmitgliedern passen. Die Wirtschaft wird 1961 aufgelöst und in eine Arztpraxis umgebaut.

- Heiermann (Kurt und Erna)

- Tränke

- Weber Klause

- Germania Klause

- Hotel Devor (Gerichtstraße)

- Pott-Jost

- Kicküm (1949: Witwe Hermann Hahn)

- Blaue Lagune

- Cafe Merz (Bahnhofstraße 15): Gegründet 1947 durch Werner Merz; 1959 wurde das Café Merz an der Bahnhofstraße aufwendig aus- und umgebaut. 1975 übernahm Sohn Rainer Merz. Scheffe Rainer Merz und seine Frau Doris führten zwischenzeitlich auch eine Filiale in Werdohl sowie Filialen im Kaufhaus Böhrer (Stadtcafe, Lennestr.68) um 1985 und anschließend eine Haus Lennestraße 63. Diese führte zeitweise auch sein Sohn Stefan Merz als "Cafe Reidemeister" und heute ist dort das Cafe Nostalgie. 1994 spendete Kompanieführer Reiner Merz den Kuchen für 520 Gäste beim Seniorenkaffeetrinken am Schützenfest-Sonntag. Die Konditorei an der Bahnhofstraße wurde von ca. 2015-2016 verpachtet, anschließend wieder selbst bewirtschaftet und am 24.12.2017 geschlossen. Das Haus wurde verkauft.

 

 

Diese Liste ist erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de