Noch 35 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Mückenburg


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

4. Das Haus und die Schützen

 

 


zu 1.: Allgemein

Das "Haus Mückenburg" ist ein denkmalgeschütztes Profangebäude in der Fritz-Thomee-Straße. Die Baugruppe besteht aus mittelalterlichen und neuzeitlichen Teilen. Sehenswert sind auch die geschmiedeten Spiralgittertore.


zu 2.: Heute in Altena

Haus Haus ist unter der Nummer A-20 in der Denkmalliste der Stadt Altena aufgenommen.

Bis zu seinem Tod, vor dem Schützenfest 1988, wohnte der Adjutant Peter Klincke (Schützenkönig 1979) in dem Haus. Nach dem Tod seiner Witwe kaufte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein das Anwesen im Jahre 2004.


zu 3.: Geschichte

Das "Haus Mückenburg" wurde 1919 unter dem Eindruck der Neuschöpfung von Burg Altena umgeformt. Der Kern wird als mittelalterliche Vorburg zur gräflichen Burg interpretiert. Eine Erweiterung wurde vermutlich im 17. Jahrhundert vorgenommen. Der traufständige Bau, wie auch die Anbauten, stammen wohl aus dem 18. Jahrhundert. Bemerkenswert ist die barocke Tür mit Ober- und Seitenlichtern.


zu 4.: Das Haus und die Schützen

Im Schützenfestjahr feiert der 1. Zug (Totschlag) ein Hoffest an der "Mückenburg". Das Hoffest geht vermutlich auf Peter Klincke zurück.

Im Jahr 2012 berichtete Fabian Pfaffendorf für die Westfälische Rundschau:

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und da es noch bis zum Zapfenstreich des Schützenfestes in Altena ein paar Tage hin ist, proben die Mitglieder der Friedrich-Wilhelm-Gesellschaft das Feiern.

Auch der erste Zug Totschlag der Kompanie Freiheit bildete dabei am Wochenende keine Ausnahme. Den Abschluss der Kränzebindezeit feierten die Schützen am Samstag traditionell auf der Mückenburg mit einem Hoffest. Nicht unweit ihres Zuglokales, dem Café zur Burg, hatte der Zug, gemäß des Kompanie-Mottos „ ...alle die vom Feiern träumen, sollen die Freiheit nicht versäumen...“, sein Quartier aufgeschlagen, um mit Freunden und Gästen bei strahlenden Sonnenschein zu feiern. Zu Schlagern und Fetenhits aus den Boxen der Musikanlage klönte man und ließ es sich gut gehen. Für den kleinen Hunger gab es frisch gegrillte Steaks und Würstchen, die sich die Schützen beim kühlen Bier schmecken ließen. Seinen besonderen Dank sprach Zugführer Hans-Werner Theune auch Dr. Andreas Hollstein aus, der den Hof seines Domizils dem Zug für das Fest zur Verfügung gestellte hatte (...).


Autor: Christian Klimpel / 2018 Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto 1: Johlitz

Foto 2: Fabian Pfaffendorf / 2012