Noch 1074 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Spieß


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

4. Liste der "Spieße der Gesellschaft" seit 1979

 

 


zu 1.: Allgemein

Eine Dienststellung bei der Bundeswehr ist der Kompaniefeldwebel (KpFw). Er wird umgangssprachlich auch als „Spieß“ bezeichnet.

Er ist ein ranghöherer Unteroffizier in einer Kompanie oder einer vergleichbaren militärischen Einheit auf einem herausgehobenen Dienstposten.

Quelle: www.wikipedia.de


zu 2.: Heute in Altena

Das Amt "Spieß" wurde 1979 bei der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft eingeführt. Innerhalb des Zuges unterstützt der Spieß seinen Zugführer.

Muss in einem Zug ein neuer Spieß gewählt werden, wird i.d.R. ein geeigneter Schütze vom Zugführer und den Scheffen vorgeschlagen und anschließend von den Kränzebinder/innen gewählt. Der Spieß ist kein Mitglied des Vorstandes.

 

Darüber hinaus gibt es auch einen "Spieß der Gesellschaft". Dieses Amt wird von einem Scheffen wahrgenommen, der den geschäftsführenden Vorstand unterstützt. Er gibt beim Schützenfest die Kommandos bei Festakten auf dem Bungern (z.B. Großer Zapfenstreich, Fahnenweihe u.ä.). Außerdem ist er innerhalb des Vorstandes u.a. für die Kontrolle der Anzugsordnung zuständig.


zu 3. Geschichte

Vor dem Schützenfest 1850 wurden in den Zügen erstmals Vertrauensmänner gewählt, die die Vorstandsmitglieder während des Festes unterstützten. Aus diesen Vertrauensmänner entwickelten sich später die Spieße.

 

Offiziell wurde das Amt des "Spieß" erst 1979 bei der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft eingeführt.


zu 4.: Liste der "Spieße der Gesellschaft" seit 1979

Schon vor 1979 war es der Ehrenscheffe Karl Best, der den Schützen auf dem Bungern die Kommandos zubrüllte.

1979-1991: Ehrenscheffe Karl Best

1994-2003: Scheffe Wolfgang Müller

2006-heute: Scheffe Dirk Himmelmann


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de