Pott Jost
Die Sagengestalt fungiert als Namensgeber für Medaillen und ist zugleich der Jubelruf der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft.
Der traditionelle Jubelruf unter den Schützen lautet in der Regel "Horrido". Dieser Begriff hat seinen Ursprung in der Jägersprache. Der Ruf wird angestimmt, wenn eine besondere Leistung erbracht wurde und eine Ehrung stattfindet. Die Antwort der Anwesenden lautet "Joho", woraufhin die Prozedur wiederholt wird, wobei jeder der drei Rufe mit einer Wiederholung beantwortet wird.
In den meisten Schützenvereinen rund um Altena hat sich inzwischen der Ruf "Horri-Do" etabliert. Der Jubelruf erfolgt durch die Person, welche "Horri" ruft, und die übrigen Anwesenden antworten mit "Do", ebenfalls dreimal.
In Altena hingegen wird beim Jubelruf der Schutzpatron der Gesellschaft geehrt. Hier lautet der Ruf "Pott-Jost", wobei es sich ebenfalls um einen dreifachen Ruf handelt. Diese Rufe dienen als Trinkspruch, zur Anfeuerung oder als Dank, wenn jemand eine Runde Bier spendiert hat, und sind auch ein Ausdruck der Freude am Fest.
Im Jahr 1873 wurde der Maler Prechtel damit beauftragt, ein Bildnis des Schutzpatrons Pott-Jost anzufertigen. Die Tradition, eine Kopie dieses Bildnisses auf den Thron zu hängen, wird bis heute fortgeführt.