Noch 426 Tage bis zum Schützenfest!

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"Coole Sause": Altena läuft sich richtig warm!

Viel zu bieten hatte die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft am vergangenen Wochenende. Nach der Vorstandsitzung am Freitag im Kelleramt, wurde den Schützen und Kränzebinderinnen der FWG am Samstag in fast allen Stadtteilen etwas geboten!

Volle Bude beim Haus Pilling

Die Züge 3+4 der Kompanie Kelleramt trafen sich schon nachmittags zum Familienkränzebinden im Festsaal vom Haus Pilling. Später gesellte sich auch die Kompanie Nette dazu und veranstaltete ihr Kränzebinden im Schankraum.

 

 

Dass das älteste Gasthaus im Märkischen Kreis so gut besucht war, ließ sich auch die Kränzebinderkommission um die Scheffen Heiko Schillo, Andreas Olbrich und Kai Finkernagel nicht nehmen und kam ebenfalls zu Besuch.

 

Mittelfest am Adolf-Hahn-Platz

Zu ihrem traditionellen Mittelfest hatte die Kompanie Mühlendorf eingeladen. Die Schützen und KränzebinderInnen wanderten schon am frühen Nachmittag vom Thomas-Morus-Gebäude zum Adolf-Hahn-Platz.

 

 

Dort wurden die Mützen der Jungschützen getauft und dabei bis tief in die Nacht gefeiert. Für die passende Musik sorgte der Tambourcorps Dahle 1923 e.V.

 

 

Zu Besuch war auch der Hofstaat 2023, der anschließend die Endspurtparty am Haus Lennestein besuchte.

 

Endspurtrparty am Lennestein

Die größte Feier der FWG fand am Wochenende bei der Kompanie Freiheit statt. Sie hatte alle Züge zur gemeinsamen Endspurtparty am Haus Lennestein geladen. Dort gab die Coverband "Lenniac" ein mitreißendes Open-Air-Konzert.

 

 

Karaoke in der Knerlingschule

Selber singen durften die KränzebinderInnen in der Knerlingschule. Nach dem Kränzebinden luden die Züge 1+2 der Kompanie Kelleramt nämlich zur Karaoke-Party ein und feierten so ebenfalls bis tief in die Nacht.

 

Der Kuhstall bebte

Nicht unerwähnt bleiben soll der Zug 5 der Kompanie Kelleramt, der sich traditionell schon am Freitag im Kuhstall Rennerde traf, um dort die Königin-Krone zu binden.

 

 

"Coole Sause"

Als Fazit bleibt: Die Altenaer Schützen und KränzebinderInnen haben das Feiern nicht verlernt! Das Schützenfest kann kommen!

Vorher bietet die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft aber noch weitere Highlights:

 

 

Kränzebinden Kelleramt Züge 3+4

17. Mai 2023 18:30; Haus Pilling



Familienwanderung der Kompanie Kelleramt

18. Mai 2023 10:00; Knerlingschule

Die Züge 1-5 der Kompanie Kelleramt treffen sich am Himmelfahrtstag traditionell zur Familienwanderung. In diesem Jahr führt die Strecke nach Rennerde.



Familienkränzebinden der Kompanie Mühlendorf

20. Mai 2023 16:00

Die Züge 1-4 der Kompanie Mühlendorf treffen sich zum Kränzebinden im Thomas-Morus-Gebäude an der Friedhofstraße in Altena. Heute laden wir insbesondere Familien mit Kindern zum Kränzebinden ein und treffen uns daher bereits um 16 Uhr! Ab 19 Uhr findet das gewohnte Kränzebinden statt.



Kränzebinden und Hoffest Kelleramt Züge 1+2

20. Mai 2023 18:30

Die Züge 1+2 der Kompanie Kelleramt treffen sich zum Kränzebinden im Generationentreff Knerling an der Gustav-Selve-Straße. Nach dem Binden der Krone laden die Scheffen, Zugführer und Spieße zum Hoffest mit den beliebten Original-Kelleramt-Spießbraten-Brötchen und vielen tollen Spielen... fast eine kleine Kirmes!



Kränzebinden Kelleramt Züge 3+4

20. Mai 2023 19:00

Die Züge 3+4 der Kompanie Kelleramt treffen sich zum Kränzebinden im Gasthaus Pilling an der Nettestraße in Altena.



Kränzebinden Kompanie Rahmede

20. Mai 2023 19:00

Die Kompanie Rahmede trifft sich zum Kränzebinden im Saalbau des Haus Lennestein an der Werdohler Straße in Altena.

Dort werden sich die Schützen auch auf den Adlertransport am 26. Mai 2023 vorbereiten.


"Wir bekommen ein tolles Zelt und eine tolle Kirmes"

Am Freitag, 12. Mai traf sich der Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft im Kränzebinderlokal der Kompanie Kelleramt an der Knerlingschule.

Aufbau und Verkehrssperrungen ab 1. Juni

Adjutant Jörg Nielsen konnte berichten, dass alle Absprachen mit dem Bauhof, dem Festwirt Kühling und der Fa. LAM aus Menden getroffen sind. Das Zelt wird bereits ab dem 1. Juni aufgebaut, so dass ab diesem Zeitpunkt auch Verkehrssperrungen am Langen Kamp und der Lenneuferstraße zu erwarten sind.

Inzwischen konnte der Adjutant auch ausreichend Kapellen verpflichten. Über 200 Musikvereine hatte er dazu angeschrieben. Beim Schützenfest werden nun insgesamt 300 Musiker und Einsatzkräfte (DRK, Security, Feuerwehr, etc.) im Einsatz sein.

Der Bierpreis steht fest

Ein Glas Bier (0,2 Liter) kostet im Festzelt eine Wertmarke. Der Preis für eine Wertmarke beträgt in diesem Jahr 2,20 EUR. 

Frühstück am Freitagmorgen

Für die Verpflegung im Festzelt konnte die DRK-Gemeinschaft Halver verpflichtet werden. Am Freitagmorgen bieten die  Rotkreuzler ein Frühstück (4 Brötchenhälften, ein Ei und ein Heißgetränk) für nur 4,40 EUR an. Da die anderen Imbissstände auf dem Festplatz erst um 12 Uhr öffnen, rechnet der Hauptmann mit einem großen Andrang und bittet die Kompanie- und Zugführer um frühzeitige Mitteilung, wieviel Frühstück benötigt wird.

Der Flamingo kommt

Scheffe Volker Richter berichtete für die Platzkommission. Die hatte sich in den vergangenen Tagen mit Schausteller Manuel Schneider getroffen. Richter versprach: "Wir bekommen ein tolles Zelt und eine tolle Kirmes". Schneider wolle u.a. das Fahrgeschäft Flamingo aufbauen.

 

Scheffe Michael Funnemann sang das Knickebeinlied

 

Tiefgarage im Stapelcenter 

Auf Nachfrage teilte Hauptmann Klaus Hesse mit, dass die Tiefgarage im Stapelcenter nicht für das Schützenfest geöffnet bleibt, sondern nur zur Geschäftszeit des Stapelcenters genutzt werden kann.

Die Königskrone ist fertig

Scheffe Heiko Schillo berichtete für die Kränzebinderkommission. Die silberne Krone für die neue Schützenköngin wird im Zug 5 der Kompanie Kelleramt gebunden und ist noch in Arbeit. Bereits fertiggestellt ist die goldene Krone für den neuen Schützenkönig. Sie wurde im Lindenzug der Kompanie Freiheit gebunden.

Der Hofstaat stellt sich überall vor

Für die Hofstaatkommission konnte Markus Becker-Brüninghaus berichten, dass sich der neue Hofstaat bereits zusammengefunden hat und sich schon bei einigen Zügen vorstellt hat. Für den Festumzug wurden ausreichend Cabrios gefunden.

Seniorenkaffee

Traditionell lädt die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft zum Abschluss des Schützenfestes alle Senioren zu Kaffee und Kuchen ins Festzelt ein. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 11.06. um 16 Uhr im Festzelt. Für Musik sorgt der Musikzug der Versetaler Schützen.

Sicherheitskonzept

Hauptmann Klaus Hesse und Kompanieführer Alexander Grass gaben ein paar Informationen zum Sicherheitskonzept. Dabei lobten sie die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen. "Überall sind neue Leute - beim Ordnungsamt, bei der Polizei, beim THW, beim Bauhof, bei Firma Kühling - aber es läuft super!"

Vom Festzelt bis zum Schießstand werden die Schützen auf der B 236 marschieren können. Dazu wird ein Teil der Straße mit Zäunen abgesperrt und der Autoverkehr auf der verbleibenden Fahrbahn mit einer Ampelanlage geregelt.

Der Sicherheitsdienst für das Festzelt ist verpflichtet und auch auf dem Festplatz wird es in diesem Jahr eine Security geben. Zum Schutz vor Amokfahrten werden LKW als Hindernisse aufgestellt. Der Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft tut also sehr viel für die Sicherheit seiner Gäste aber Grass appelliert deutlich an die Schützen: "Glas bleibt im Zelt!" An den Ausgängen werden Körbe aufgestellt, in denen Gläser eingesammelt werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Gläser mit auf den Festplatz genommen werden.

Schützenfestfilm

Auch im Jahr 2023 soll es wieder einen Schützenfestfilm geben. Um die Produktion kümmert sich Zugführer Dominik Gerland.

Erinnerungsstück an den Ehrenhauptmann Carl Feldhauss

Zum Schluss der Sitzung präsentierte Ehrenscheffe Peter-Wilm Schmidt noch ein besonderes Erinnerungsstück. Dabei handelt es sich um eine besonders reichhaltig verzierte Urkunde aus dem Jahre 1887.

 

1869 wurde der Apotheker Carl Feldhauss [auch als Feldhaus oder Feldhauß erwähnt] zum Hauptmann der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft gewählt. In seine Amtszeit fielen große Schützenfeste mit zahlreiche Neuerungen, die uns noch heute liebe Tradition sind. So erwählte sich der Schützenkönig zum ersten Mal eine Schützenkönigin. Damit sie in der Männergesellschaft nicht allzu alleine darstand, wurden Ihr zur Seite zwei Hofdamen gewählt, aus denen sich später der Hofstaat entwickelte. 1873 beauftragte er den Maler Prechtel damit, ein Bild von Pott-Jost zu malen. Dieses Bild hängt noch heute bei jedem Schützenfest am Thron der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft.

1886 legte Carl Feldhauss sein Amt als Hauptmann nieder und wurde anschließend von den Schützen zum Ehrenhauptmann ernannt. Dazu bekam er 1887 ein besonders kunstvoll gestaltetes "Ehrenhauptmann-Diplom" überreicht, dass von seinen Vorstandsfreunden unterschrieben wurde. Das Gesamtkunstwerk wurde von dem Silberwarenfabrikanten A. Künne und dem Maler Prechtel zusammengestellt.

Carl Feldhauss war in Altena sehr aktiv. Er war an der Gründung der Altenaer Baugesellschaft und der Stadtbücherei beteiligt. Zeitweise beherbergte er die öffentliche Bibliothek sogar in seinem Haus an der heutigen Ecke Lennestraße / Kirchstraße / Muckebeutel. Darüber hinaus engagierte sich seine Familie an der Bildung eines "Zweigvereins vom Rothen Kreuz" in Altena.

Das Ehrenhauptmann-Diplom wird im Kreisarchiv aufbewahrt. In dem Buch von Wilhelm Simons "Altena und seine Schützen" ist die Urkunde als schwarz-weiß-Druck abgebildet. 

 


Der neue Schützenadler ist fertig

In diesen Tagen stellte Hauptmann Klaus Hesse den Schützenadler 2023 der Öffentlichkeit vor. Der Schützenvogel wurde traditionell in der Schreinerei Harte angefertigt, die inzwischen von Björn Boshe-Plois geführt wird.

Der Bauplan des Adlers stammt noch von dem verstorbenen Scheffe Jochen Harte und geht auf den ersten Schützenvogel der Neuzeit von 1869 zurück.

Am 26. Mai wird die Kompanie Rahmede den Adler zur Buchhandlung Katerlöh tragen. Dort wird der Aar dann im Schaufenster ausgestellt. Beim Adlergeleit am 6. Juni bringt die Kompanie Freiheit den Schützenvogel schließlich zum Schießstand am Lennestein. Dort findet dann am 9. Juni das Insignien- und Adlerschießen statt.

 

1869: Adlerschießen

Im Jahre 1658 untersagte der Große Kurfürst das abergläubische Vogelschießen. Zum ersten Mal in der Neuzeit schossen die Altenaer Schützen daher 1869 wieder auf einen Schützenvogel statt auf die Scheibe. Das Aussehen des Adlers hat sich seitdem kaum verändert.

Adlerbauer: Polizeidiener Zoebe

Der Schützenadler 1869 wurde vom Polizeidiener Zoebe gefertigt. Die Arbeit blieb lange Familientradition.

Adlerbauer: Wilhelm Zoebe

Wilhelm Zoebe (* 1876) war Schreiner bei VDM und baute den Adler bis 1953 nach alter Sitte . Er hatte die Kunst des Großvaters vom Vater übernommen. Wilhelm Zoebe gehörte der Kompanie Rahmede an.

 

1950: Miniaturadler

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Umgang mit Feuerwaffen von der Militärregierung in Deutschland verboten. Als 1950 wieder ein Schützenfest gefeiert werden durfte, schossen die Schützen daher mit einem Luftgewehr auf eine Miniaturausfertigung des Schützenadlers.

 

1953 baute Wilhelm Zoebe seinen letzten Schützenvogel. Da die Schützen nun wieder mit Feuerwaffen schießen durften, wurde der Vogel wieder in seiner traditionellen Größe gebaut.

 

 

Adlerbauer: Schreinermeister Reuber

1956 übernahm Schreinermeister Reuber, ebenfalls bei VDM beschäftigt, den Bau des Schützenvogels. Seine Werkstatt befand sich links neben der Gaststätte „Zum Kronprinzen“.in der Rahmede. Reuber gehörte auch der Kompanie Rahmede an.

Der Korpus des Schützenvogels 1956 wurde aus einer Birkenwurzel gedrechselt. Der Anstrich erfolgte durch den Malermeister Hugo Vosswinkel.

 

Adlerbauer: Heinrich Künne

Ab 1965 wurde Heinrich Künne bei VDM mit der Herstellung des Schützenvogels beauftragt.

"Ab Mitte bis Ende der 60er Jahre wurde der Korpus mit Metall ummantelt, damit der Adler nicht zerbrechen konnte und, bevor alle Schützen geschossen hatten, nicht von der Stange fiel. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Korpus auch aus vielen verleimten Schichten Sperrholz hergestellt. Dann wurde er durch den heutigen Ehrenscheffen Walter Gäckler in Form gebracht, der sich auch um das Ummanteln kümmerte.

Jürgen Henke & Klaus Knipping / Schützenchronik Teil 3 / 2022

 

Adlerbauer: Erwin Harte

Ab 1976 wurde der Schützenadler von Erwin Harte gebaut. Der betrieb seine Schreinerei damals in der ehemaligen VDM-Schreinerei an der Werdohler Straße. 1985 baute Erwin Harte seinen letzen Schützenvogel und übertrug den Betrieb und die Aufgabe anschließend an seinen Sohn Jochen Harte.

1985 wurden die Flügel erstmals aus 24-fach verleimten Bootssperrholz gemacht, damit sie länger hielten. 1985 gab es aber auch neue Vorschriften zur Munition. Die Durchschlagskraft war begrenzt. Dies führte dazu, dass die Flügel zwar wie ein Sieb aussahen, aber nicht fielen. Zum ersten Mal besass der Adler noch beide Flügel vor dem Königsschießen.

Jürgen Henke & Klaus Knipping / Schützenchronik Teil 3 / 2022

 

Adlerbauer: Jochen Harte

1985 übernahm Jochen Harte die Schreinerei und wurde ab 1988 der „Vogelbauer“ der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft. Seine Schreinerei verlegte er an die Bachstraße. Bei der Kompanie Nette wurde Jochen Harte Zugführer und später Scheffe.

 

 

Aus Sicherheitsgründen und auf Anordnung der Behörden musste der Schützenadler ab 2015 ohne seinen stählernen Korpuspanzer auskommen.

Zum Schützenfest 2018 schreinerte Jochen Harte seinen 10. Schützenvogel. Dabei wurde er von seinem Nachfolger Schreinermeister Björn Bohse-Plois unterstützt. Jochen Harte verstarb nach dem Schützenfest 2018.

 

Adlerbauer: Björn Boshe-Plois

Der Schützenadler 2023 wurde von Björn Boshe-Plois mit Unterstützung seines Lehrlings Lars Naber gebaut. Die Beiden hielten sich dabei an die Pläne von Jochen Harte aus dem Jahre 2018.

 

 

v.l.n.r.: Kompanieführer Alexander Grass (Freiheit), Rendant Ulrich Wirthsmann, Fähnrich Hendrik Bierwirth, Tischler-Azubi Lars Naber, Kompanieführer Michael Hegemann (Rahmede) und Hauptmann Klaus Hesse freuen sich, dass der Schützenadler 2023 fertiggestellt ist.

 


Mittelfest, Endspurtparty, Karaoke und Familienkränzebinden

Am kommenden Wochenende ist bei der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft viel los:

 

Kompanie Mühlendorf

Am Samstag feiert die Kompanie Mühlendorf ihr traditionelles Mittelfest am Adolf-Hahn-Platz.

Die Schützen und Kränzebinder/innen treffen sich dazu um 13 Uhr am Thomas-Morus-Gebäude. Von dort wandert die gesamte Kompanie geschlossen zum Adolf-Hahn-Platz. Dort beginnt das Mittelfest dann um 15 Uhr.

Die Schützen werden gebeten ihre Schützenmützen zu tragen. Neue Schützenmützen werden beim Mittelfest getauft.

 

Kompanie Freiheit

Am Samstag ab 20 Uhr findet außerdem die Endspurt-Party der gesamten Kompanie Freiheit am Haus Lennestein statt.

 

Kompanie Nette

Kronen werden bei der Kompanie Nette gebunden. Sie trifft sich am Samstag  um 19 Uhr zum Kränzebinden im Haus Pilling.

 

Kompanie Kelleramt:

In der Kompanie Kelleramt feiert der Zug 5 bereits am Freitag, 12.05. das Kränzebinden im Kuhstall Rennerde. Die Züge 3+4 der Kompanie Kelleramt legen dann am Samstag, 13.05. ab 17 Uhr mit ihrem Familien-Kränzebinden am Haus Pilling nach. Die Züge 1+2 treffen sich ab 18:30 Uhr zum Kränzebinden mit Karaoke-Party an der Knerlingschule.

 

Hier findest du alle Events und Informationen dazu...


Hofstaat on Tour

Am vergangenen Wochenende (06. und 07. Mai 2023) tourten unsere Hofstaatpaare weiter durch die Kompanien und Züge unserer geliebten Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft.

Am Samstag besuchten die jungen Blumenfähnriche und ihre Hofstaatdamen zunächst den Zug 5 Muckebeutel in der Kuzina Mediterane an der Lennestraße und anschließend den Stapelzug und den Lindenzug der Kompanie Freiheit. Die beiden Züge feierten das Kränzebinden gemeinsam in Hückings Partystuben an der Lindenstraße. Im Anschluss zog der Hofstaat weiter zum Haus Lennestein an der Werdohler Straße. Dort feierte der Zug 4 Lennestein der Kompanie Freiheit sein traditionelles Hoffest.

 

 

Am Sonntag traf sich der Hofstaat nach einmal. Zunächst nahmen sie am Public-Viewing teil und schauten sich am Lennekai gemeinsam die Liveübertragung zur Sprengung der Rahmedetalbrücke an. Im Anschluss schlenderte der Hofstaat gemeinsam über das Maifest in der Altenaer Fußgängerzone.

 


Streifzug durch die 160jährige Geschichte des Hofstaats

Der neue Hofstaat der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft hat sich in den vergangenen Wochen zusammengefunden und stellt sich in diesen Tagen in allen Kränzebinderlokalen vor.

 

Bereits beim "Tanz in den Mai" am 30.04. besuchten die jungen Leute die Kompanien Mühlendorf und Rahmede. Bei der Kompanie Kelleramt wird der Hofstaat zur Familienwanderung am 18. Mai (Himmelfahrt) erwartet.

 

Zum Hofstaat 2023 gehören:

  • Marie Zöller & Felix Schäfer (Kompanie Freiheit)
  • Lia Volland & Lukas Grass (Kompanie Freiheit)
  • Nina Kober & Jörn Ossenberg (Kompanie Kelleramt)
  • Annika Verheyen & Alexander Stenns (Kompanie Kelleramt)
  • Rebecca Vogel & Sebastian Vogel (Kompanie Mühlendorf)
  • Saskia Storm & Jonas Storm (Kompanie Mühlendorf)
  • Pauline Dörr & Felix Ciesielski (Kompanie Nette)
  • Celine Malkus & Ben Slejfir (Kompanie Nette)
  • Lou-Ann Zaremski & Chris Hesse (Kompanie Rahmede)
  • Viviane Heyn & Julius Eltzner (Kompanie Rahmede)

Die Herren im Hofstaat werden als Blumenfähnriche und die jungen Frauen als Hofstaatdamen bezeichnet. Sie begleiten das künftige Schützenkönigspaar bei ihren offiziellen Auftritten.

 

 

Die Geschichte der Altenaer Schützengesellschaft und ihres Hofstaates:

Im Jahre 1863, also vor exakt 160 Jahren, wurde die Keimzelle für unseren heutigen Hofstaat gelegt. Aber wie kam es überhaupt dazu? Ein Blick in die Geschichte unserer Stadt zeigt: Obwohl die Altenaer Schützengesellschaft um 1429 zum Schutz der Freiheit Altena gegründet wurde, brauchte und braucht es - damals wie heute - Frieden, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand in und rund um unser Städtchen, um das Schützenfest zu feiern.

 

1701: Altena gehört zu Preußen

Bis 1701 herrschte Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg über Altena. Dieser krönte sich am 18. Januar 1701 in Königsberg selbst zu Friedrich I. König in Preußen. Seitdem gehörte die Freiheit Altena zum Königreich Preußen.

Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) blieb Altena von direkten Kriegshandlungen verschont, dennoch brachen die Absatzmärkte ein und die Einwohner an der Lenne und der Nette litten unter Hunger und Armut. Obwohl die Altenaer Drahtzieher seit 1742 von der Wehrpflicht befreit waren, musste der Kreis Altena Soldaten für das westfälische Infantrie-Regimnet No. 9 stellen.
Aufgrund der harten Zeiten konnten in dieser Epoche nur zwei Schützenfeste (1764 und 1791) gefeiert werden. Dabei untersagte das Königshaus das heidnische Vogelschießen und befahl, dass die Schützen auf eine Scheibe zu schießen haben. Insgesamt war das Verhältnis zwischen dem preußischen Königshaus und den Bewohnern der Provinz Westfalen stark zerrüttet.

 

1788: Preußenkönig Friedrich-Wilhelm II. besucht Altena

1786 trat König Friedrich-Wilhelm II. von Preußen sein Amt an, welcher zunächst sehr beliebt beim Volk war. Im Jahr 1788 besuchte er die Freiheit Altena. Dabei weihte er die neugebaute Straße zwischen Letmathe und Altena ein, die wir heute B236 (Hagener Straße) nennen. Dadurch konnten die Altenaer Reidemeister und Zöger ihre Waren besser zu den großen Marktplätzen transportieren. Dies nährte die Hoffnung auf mehr Wohlstand. Die Altenaer Bürgerschaft war ihrem Monarchen daher zutiefst dankbar, bereitete dem König einen großartigen Empfang und feierte danach ein großes Fest.

1791: Die Schützengesellschaft wird Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft

Die Freude der Altenaer war so groß und anhaltend, dass die Schützengesellschaft im Mai 1791 beantragte, dass „Schützenfest in ein Friedrich-Wilhelms-Fest zu verwandeln“. Im September 1791 antworte der Preußenkönig der „Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft zu Altena“ und stimmte den Plänen zu. Nach 27jähriger Unterbrechung wurde nun wieder ein Schützenfest mit Scheibenschießen Auf´m Sande, an der Steinerne Brücke, gefeiert. Die Scheffen und Offiziere trugen dabei die Altenaerische Uniform und die Schützen ihr Schützenzeichen an der Schützenmütze.

Zu dieser Zeit gab es in der Nette 50-60 Kühe, ungefähr 40 Schafe und für die ärmere Bevölkerung viele „Hitten“ (Ziegen). Rund 30% der Einwohner, Schützen, Häuser und Haushaltungen von Altena waren damals in der Nette beheimatet. Der Anteil der Drahtzieher betrug 40% und von den Drahtrollen und ihren Einrichtungen sogar 44% bis 58%.

Aus diesen Fakten lässt sich ableiten, dass die Stimmung zwar gut, aber die Bevölkerung arm war. Daher wurde in den folgenden Jahren kein Schützenfest mehr gefeiert.

 

1806: Napoleon - Zerstörer und Reformer

Ab 1806 verwüstete der französische Kaiser Napoleon I. ( Napoleon Bonaparte) halb Europa, aber seine liberale Politik fand insbesondere bei der armen und unfreien Landbevölkerung große Zustimmung.

Ab 1815 herrschte schließlich Friedrich Wilhelm III. König von Preußen wieder über die Grafschaft Mark, die Teil der neuen preußischen Provinz Westfalen wurde.

 

1815: Befreiungskriege und Reformen

Getrieben vom französischen Kasier Napoleon I. und revolutionären Gedanken seiner Bevölkerung hatte auch Preußenkönig Friedrich-Wilhelm III. ab 1806 in seinem Land Reformen eingeleitet, die sogenannten „Preußischen Reformen“, die nach den Befreiungskriegen auch in Westfalen galten. Dabei ging es um die Befreiung der Bauern, die Gleichstellung der Bürger, die Selbstverwaltung der Städte durch gewählte Volksvertreter, die Neuordnung der Staatsverwaltung durch verantwortliche Fachminister, die Einführung der Gewerbefreiheit und die Gleichberechtigung der Juden. Die zweite Säule umfasste die Bildungsreform, für die Wilhelm von Humboldt verantwortlich war. Die dritte Säule bildete die Heeresreform. Die Lage des Landes und auch die Beziehung zwischen Volk und König besserten sich infolge der Reformen.

Die neuen Freiheitsrechte machten sich spätestens ab 1817 auch in Altena bemerkbar und führten offenbar auch dazu, dass die Menschen in der Freiheit, im Mühlendorf und in der Nette langsam wieder Lust auf ein Schützenfest bekamen.

 

1825: Nach 34 Jahren endlich wieder Schützenfest

1825 hatte sich die politische und wirtschaftliche Lage in Altena endlich so erholt, dass das erste Schützenfest nach den napoleonischen Kriegen gefeiert werden konnte.

Dabei wurde die Sage von Pott-Jost erstmals niedergeschrieben. In dieser Epoche wurden auch die erste katholische Kirche seit der Reformation, die erste Synagoge und die erste öffentliche Schule in Altena errichtet. Außerdem wurden die ersten freien Zeitungen gegründet.

 

1833: Bei den Schützenfesten leben neue Bräuche auf

Die Zeiten entwickelten sich offenbar gut und so konnte schon 1833 ein weiteres Schützenfest gefeiert werden. Vermutlich wurde dabei der Brauch des Kränzebindens eingeführt. Hier traf sich die unverheiratete Jugend Altenas, um sich kennenzulernen.

Bereits 1837 fand wieder ein Schützenfest statt. Daran durften nun auch die jüdischen Bürger teilhaben und erstmals wurden die Gewehre der Schützen mit Eichenstöcken geschmückt.

Die Stadt Altena entwickelte sich zunächst weiterhin gut. Die großen Verbindungsstraßen nach Siegen, im Rahmedetal und im Nettetal wurden gebaut. An diesen Straßen siedelten sich nun zahlreiche Fabriken und Gaststätten an, in denen sich die ersten Turn- und Gesangvereine trafen.

 

1848: Märzrevolution beendet die Pläne für ein Schützenfest

1848 kam es in vielen Teilen Europas zu revolutionären Ausschreitungen gegen die Obrigkeit. Ziel war die Gründung von Republiken. Die Märzrevolution in Berlin wendete sich gegen König Friedrich-Wilhelm IV. Im Jahre 1849 verabschiedete die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche eine Verfassung für alle deutschen Länder. Sie sah eine Gewaltenteilung in Exekutive, Legislative und Judikative vor. Als Staatsoberhaupt sah die Verfassung einen Kaiser vor. Friedrich-Wilhelm IV. wollte diese Verfassung für Preußen zunächst nicht akzeptieren und in dieser Phase gelang es ihm, seine absolutistische Position zurückzugewinnen.

In Iserlohn griffen Revolutionäre zu den Waffen! Die Altenaer blieben friedlich, aber zwischen Königstreuen und Freiheitskämpfern entstand ein tiefer Riss, der sich mitten durch die Gesellschaft, durch Altenaer Familien und auch quer durch den Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft zog.

Zum Schutz vor Übergriffen gründete sich in Altena eine Bürgerwehr.

Zahlreiche Schützen wollten endlich wieder ein Schützenfest feiern und wählten einen neuen Vorstand. Wegen der „schlechten Zeitverhältnisse“ gab es Überlegungen, dass das Schützenspiel zusammen mit der Kirmes stattfinden sollte. Letztlich wurde jedoch kein Schützenfest gefeiert.

 

1850: Preußen erhält eine Verfassung und Altena feiert nach 13 Jahren wieder Schützenfest

In der dritten Regierungsphase baute König Friedrich-Wilhelm IV. von Preußen zwischen 1849 und 1858 den Staat mit einer, nach seinen Vorstellungen erlassenen und mehrfach abgeänderten Verfassung, zu einer konstitutionellen Monarchie um. Dazu konnte er Änderungswünsche an der Verfassung (u.a. Dreiklassenwahlrechts und Vorbehaltsklauseln zu Gunsten der Krongewalt) durchsetzen. Anschließend leistete er im Februar 1850 widerstrebend einen Eid auf die Verfassung.

Am 11. Mai 1850 trat eine neue Gemeindeordnung für den gesamten preußischen Staat in Kraft. Jetzt wurde der Bürgermeister nicht mehr wie bisher von der Regierung ernannt, sondern von der Gemeinde gewählt. Die Gemeinde war nicht mehr nur staatliche Verwaltungskörperschaft sondern erhielt eine größere Selbstverwaltung.

Die zugestandenen Freiheitsrechte in Preußen führten dazu, dass sich die Gesellschaft stabilisierte und die Wirtschaft erholte.

So konnten die Altenaer nach 13jähriger Unterbrechung endlich wieder ein Schützenfest feiern! Dabei wurde erstmals ein Blasorchester verpflichtet: Das 16. Infantrie Regiment spielte Militärmusik.

 

Die Infrakstruktur wächst rasant

Bereits 1800 hielt die Dampfmaschine Einzug in Preußen. Damit begann auch die Industrialisierung in Altena. 1851 begann der Bau der Ruhr-Sieg-Strecke und die Höhere Mädchenschule konnte gegründet werden. 1856 wurden das erste Krankenhaus und die erste Telegraphenstation in Altena eröffnet. Außerdem wurde erneut ein Schützenfest gefeiert.

Die erste Weltwirtschaftskrise 1857 hatte offenbar noch keine großen Auswirkungen auf Altena.

In der Folge wurden immer mehr Fabriken in Altena gegründet, eine regelmäßige Postkutsche eingeführt und Gaslaternen aufgestellt.

1861 hatte Altena 5.934 Einwohner und die Ruhr-Sieg-Strecke konnte zwischen Letmathe und Siegen in Betrieb genommen werden. Diese Anbindung an die „große weite Welt“ bot den Altenaern und ihren Fabriken die Öffnung zu völlig neuen Absatzmärkten.

 

1863: Schützenfest mit Vogelschießen, Preisschützen und einer Kirmes

Jetzt nahm das Schützenfest richtig Fahrt auf: Beim Schützenfest 1863 durften die Altenaer beim Königsschießen, nach fast 200 Jahren, endlich wieder auf einen Vogel zielen. Dabei wurden zum ersten Mal nachweislich auch Insignien geschossen und Preisschützen geehrt. Der Altenaer Schützenvogel hat sich in seiner Ausgestaltung seitdem kaum mehr verändert.

Der Schießstand befand sich beim Festplatz am Linscheider Bach (heute Betriebsgelände VDM). In einem Festzelt feierten 1200-1500 Festbesucher das Schützenfest, dass erstmals mit der Altenaer Kirmes zusammenfiel.

 

1869: Die erste Schützenkönigin und ihre Hofdamen

Im Jahr 1869 erwählte sich der Schützenkönig Joh Sprenger zum ersten Mal eine Schützenkönigin. Dabei handelte es sich um Wilhelmine Bergfeld. Dieser Brauch wurde als „der beste Schütze und die schönste Jungfrau“ umschrieben.

Etwa zur gleichen Zeit wurde im Kölner Karneval auch das heutige Dreigestirn mit Prinz, Bauer und Jungfrau eingeführt. Im Gegensatz zum rheinischen Karneval war die oberste Repräsentantin der Altenaer Schützen jedoch tatsächlich weiblich. Damit sie in der Männergesellschaft nicht allzu alleine darstand, wurden Ihr zur Seite zwei Hofdamen gewählt.

 

Seitdem gehört es zum Schützenfest unserer geliebten Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft dazu, dass es Schützenkönig, Schützenkönigin und den Hofstaat gibt.
1873 stieg die Zahl der Hofdamen auf zwölf. Sie wurden an jedem Festtag neu gewählt. Ihnen zur Begleitung standen zwölf Schützen, welche Blumenfähnriche genannt wurden und das gesamte Fest über solche blieben.
Um einen Überblick zu behalten wurde hierfür eine Hofstaatkommission gebildet.

 

1886: Das erste Foto

Der Hofstaat der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft wurde erstmals 1886 fotografiert. Schützenkönig war damals Wilhelm Giese mit seiner Schützenkönigin Anna Boecker.


1950: Wiedergründung der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft verboten und 1950 auf Initiative des Alt-Königs Fritz Berg wiedergegründet. Er wurde fortan ihr Hauptmann. Seitdem besteht die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft aus fünf Kompanien. Jede Kompanie entsendet zwei Paare in den Hofstaat.

Jedes Paar besteht aus einer Hofstaatdame und ihrem Blumenfähnrich. Ihre Aufgabe besteht darin, das Schützenkönigspaar während ihrer Amtszeit bei offiziellen Anlässen zu begleiten.

Hofstaatdame und Blumenfähnrich sollten älter als 18 Jahre sein. Interessenten können sich während des Kränzebindens bei ihrem Zugführer bewerben.

Vor dem Schützenfest stellt sich der Hofstaat dem Vorstand und den Kompanien vor. Sobald das neue Schützenkönigspaar feststeht, können sie sich selbst zwei weitere Paare in den Hofstaat erwählen.

Hinzu kommen dann noch die Ehe- / Lebenspartner des Schützenkönigspaares , so dass man also auf 13 Paare im Hofstaat kommt, zuzüglich dem Schützenkönigspaar selbst.

 

Viele gestandene Zugführer, Scheffen und ehemaligen Schützenkönige der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft begannen ihre Laufbahn als Blumenfähnrich im Hofstaat.

Oft treffen sich die ehemaligen Hofstaatpaare noch heute mit ihrem Königspaar zu gemeinsamen Unternehmungen, feiern ihr jeweiliges Thronjubiläum gemeinsam und sind zum Teil tiefgehende Freundschaften eingegangen.

Wir wünschen dem Hofstaat 2023 eine schöne Zeit mit vielen wundervollen Begegnungen!

 


Endspurt-Party in der Freiheit

Am Samstag, den 13. Mai ab 20 Uhr feiert die gesamte Kompanie Freiheit der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft ihre Kränzebinder-Endspurt-Party vor dem Haus Lennestein.

Kompanieführer Alexander Grass lädt nicht nur alle Kränzebinder und Kränzebinderinnen herzlich zu dem gemeinsamen Fest ein und stellt fest: "Alle Mitglieder der FWG sowie Freunde, Nachbarn und Altenaer Bürger sind willkommen! Der Eintritt ist frei! Für Livemusik sorgt die die Altenaer Band "Lenniac"!

Die fünf Züge der Kompanie Freiheit (Zug 1 Totschlag, Zug 2 Stapelzug, Zug 3 Lindenzug, Zug 4 Lennesteinzug und Zug 5 Muckebeutel) treffen sich sonst in vier verschiedenen Lokalitäten zum Kränzebinden. So kurz vor dem Schützenfest möchte Kompanieführer Grass alle Züge zur gemeinsamen Party begrüßen.

 

 

Hier finden Sie weitere Veranstaltungshinweise...


Mühlendorf vs. Hollywood

Seit kurzem prangt der Schriftzug "Mühlendorf" wieder über der Siedlung Linscheider Bach im Mühlendorf. Er erinnert in seiner Aufmachung an das sogenannte "Hollywood-Sign" in den Hollywood Hills bei Los Angeles.

Der Schriftzug wird in Altena immer rechtzeitig vor dem Schützenfest errichtet. Kompanieführer Tim Grabowski aus der Kompanie Mühlendorf erklärt jedoch, dass die Initiative dazu nicht von der Kompanie Mühlendorf, sondern von dem Freundeskreis "Anhöhe 24" stamme und von ihm sehr begrüßt wird. Die Freunde bauten den Mühlendorf-Schriftzug erstmals vor dem Schützenfest 2015 auf. Vor dem Schützenfest 2018 und nun auch 2023 kam er wieder zum Einsatz. Nach dem Schützenfest wird der Schriftzug wieder eingelagert.

Die Aktion ist mit dem zuständigen Förster abgesprochen.


Der Schützenfestfilm 2018

Im Altenaer Apollo-Kino wird am Sonntag, den 07. Mai 2023 um 11 Uhr der Schützenfestfilm 2018 aufgeführt.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte dieser Film - mit vielen bekannten Gesichtern - erst zwei Mal öffentlich gezeigt werden!

Der Vorstand der Frierdrich-Wilhelms-Gesellschaft freut sich auf viele neugierige Zuschauer, die Lust auf Schützenfest-Stimmung haben und die Erinnerungen an das Fest 2018 aufleben lassen wollen!


Jetzt werden überall Kronen gebunden

Seit Samstag werden in allen Stradtteilen die Kronen für das Schützenfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft gebunden.

 

Der Zug Totschlag aus der Kompanie Freiheit startete das Kränzebinden traditionell schon im Februar. Nach und nach setzten auch die anderen Züge aus der Kompanie Freiheit ein. Die Kompanie Nette traf sich am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Kränzebinden und veranstaltete eine Cocktailparty im Bürgerzentrum Nettenscheid.

Seit diesem Wochenende hat das Kränzebinden nun in allen Kompanien gestartet.

Die Kompanie Rahmede konnte 200 Gäste im Haus Lennestein begrüßen und feierte mit der Altenaer Coverband "Lenniac" den Beginn der Kränzebinder-Saison.

Bei der Kompanie Mühlendorf konnte Kompanieführer Tim Grabowski ebenfalls zahlreiche Schützen und Kränzebinderinnen sowie den Tambourcorp Dahle und den Alleinunterhalter Marty Kessler im Thomas-Morus-Gebäude begrüßen.

Bei der Kompanie Kelleramt begann der Abend mit der Ehrung der Jubilare in der Aula der Knerlingschule.

Anschließend feierten über 200 Schützen und Kränzebinderinnen bis tief in die Nacht zu Schlagermusik und Discofox von "Start Up - Die Partyband aus dem Münsterland".

 

Am kommenden Samstag, 25.03.2023 treffen sich folgende Züge und Kompanien zum Kränzebinden:

- Kompanie Freihheit Züge 2-5 in Hückings Partystuben, Haus Lennestein und Kuzina Mediterane

- Kompanie Mühlendorf Züge 1-4 im Thomas-Morus-Gebäude

- Kompanie Kelleramt Züge 1+2 in der Knerlingschule

Hier finden Sie alle Termine...

 

C.K. / 20.03.2023